Frauenfußball: Alexandra Popp von den Fans zur Nationalspielerin des Jahres gekürt

Helene Altgelt
Schoss sich bei der EM in die Herzen der Fans: Alexandra Popp
Schoss sich bei der EM in die Herzen der Fans: Alexandra Popp / Harriet Lander/GettyImages
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Alexandra Popp schrieb die Geschichte der EM: Nach einer langen Verletzungspause kam die 31-Jährige genau pünktlich zum Turnier in England zurück. Bei ihrer ersten EM überhaupt führte sie Deutschland mit sechs Treffern ins Finale und schoss sich in die Herzen der Fans. Mit 28,4% aller Stimmen wurde sie nun zur Nationalspielerin des Jahres 2022 gewählt.


Mit sechs Toren EM-Heldin, auch neben dem Platz stark

Popp war eine der wichtigsten Spielerinnen im Team von Martina Voss-Tecklenburg, das im Finale nur knapp gegen England scheiterte. Ausgerechnet dort, im wichtigsten Spiel, konnte Popp wegen einer Verletzung nur zuschauen. Ihre sechs Treffer in den Spielen zuvor hatten den Traum aber überhaupt erst möglich gemacht. Mit ihrer Kopfstärke und Physis wurde sie für Deutschland die perfekte Anspielstation und für die Gegnerinnen ein Schreck.

Aber auch neben dem Platz überzeugte "Poppi" auf voller Linie. Die neulich auch vom kicker zur Persönlichkeit des Jahres gekürte Wolfsburgerin zeigte sich gleichzeitig humorvoll und engagiert: Ihr Auftritt als "Alexander Bopp" auf einer Pressekonferenz, mit Schnurrbart und Käppi, brachte viele Lacher ein. Popp positionierte sich aber auch zu wichtigen Themen wie der Professionalisierung der Frauen-Bundesliga und fand dabei stets klare Worte.

Oberdorf und Gwinn auf dem Treppchen

Auch für Lena Oberdorf war es ein sehr erfolgreiches Jahr: Die 21-Jährige wurde zur besten jungen Spielerin bei der EM gewählt und sicherte für Deutschland kompromisslos das defensive Mittelfeld ab. Für ihre Leistungen wurde Oberdorf auch von den Fans gefeiert und landete mit 23 Prozent der Stimmen knapp hinter Popp.

Das Treppchen wird von Giulia Gwinn komplettiert, die ebenfalls bei der EM an Bord war und als Rechtsverteidigerin schöne Flanken schlug. Mit einem Kreuzbandriss fällt Gwinn für die anstehende WM in Australien und Neuseeland aber vermutlich aus.


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