
Internationaler Frauenfußball
News und Kommentare aus dem internationalen Frauenfußball
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Am 20. August endete die Frauen-Weltmeisterschaft in Australien und Neuseeland. Doch noch immer warten viele Spielerinnen auf ihre WM-Prämien.
Viele Topspielerinnen im Frauenfußball haben einen Vertrag bis 2024 und könnten dann ihren Klub wechseln: Sam Kerr (Chelsea), Ada Hegerberg (Lyon), Vivianne Miedema (Arsenal), Alexia Putellas, Mariona, Mapi Leon (Barca), Eugenie Le Sommer (Lyon), Earps
Luis Rubiales sorgte mit seinem übergriffigen Verhalten gegen Nationalspielerin Jenni Hermoso für einen weltweiten Aufschrei. Nun wurde der ehemalige Präsident des spanischen Fußballverbandes vom heimischen Sportgerichtshof gesperrt.
Linda Caicedo von Real Madrid ist zum "Golden Girl 2023" gewählt worden. Die 18 Jahre alte Angreiferin ist damit Nachfolgerin von Nationalspielerin Jule Brand, die die Auszeichnung im letzten Jahr erhalten hatte.
Der Vertrag von Alexia Putellas beim FC Barcelona läuft 2024 aus. Die Mittelfeldspielerin hat laut spanischen Medien lukrative Angebote von Spitzenklubs in Europa und den USA vorliegen - die Tendenz scheint aber bei einer Vertragsverlängerung.
Frauenfußball: gemeinsam mit dem RFEF und der obersten Sportbehörde des Landes CSC haben Spaniens Profi-Fußballerinnen eine Kommission gegen sexuelle Gewalt gegründet.
Spanien steht erstmals im WM-Finale! Joker Salma Paralluelo und Olga Carmona erzielten die Treffer für "La Roja" im Halbfinale. Auch wenn Schweden zwischenzeitlich ausgleichen konnte, war der Wille bei Spanien etwas größer.
Aitana Bonmatí Ballon d'or, das hört man bei dieser Frauen-WM 2023 oft. Die Barcelona-Spielerin glänzt für Spanien mit ihren Toren und ihrer Spielintelligenz. Längst ist sie aus dem Schatten von Alexia Putellas herausgetreten und führt das Team an.
Mit den USA verabschiedete sich im Achtelfinale der Titelverteidiger und größte Favorit auf den WM-Titel. Deutschland, Brasilien und Kanada waren zuvor bereits in der Gruppenphase gescheitert. Beinahe traf es auch Europameister England am Montag.
Deutschland ist bei der WM 2023 in der Gruppenphase rausgeflogen, gleichzeitig sind mehr afrikanische Teams als je zuvor im Achtelfinale. Die Kraftverhältnisse haben sich verschoben, Deutschland muss sich hinterfragen, um nicht den Anschluss zu verlieren
So hatte sich Marta ihren Abschied nicht vorgestellt: In ihrem letzten WM-Spiel kam die vielleicht beste Fußballerin aller Zeiten mit Brasilien nicht über ein 0:0 gegen ein defensiv starkes Panama hinaus und scheidet in der Gruppenphase aus.
Bei der Frauen-WM 2023 wird viel über mutige Underdogs und Superstars geredet. Die strukturellen Probleme und Konflikte mit dem Verband, die mindestens ein Drittel der Teams betreffen und sich sehr ähneln, sollten aber nicht vergessen werden.

