​Beim 1. FC Köln läuft es trotz einer bislang eher durchwachsenen Rückrunde weiterhin besser als erwartet. Man steht nach 30 Spieltagen in der Bundesliga immer noch auf einem guten achten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Platz 7 und 6 beträgt nur einen respektive drei Punkte und somit ist im Kampf um Europa in den verbleibenden drei Spielen noch alles drin für die Geißböcke. Um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben, sollen beim "Effzeh" schon jetzt die Weichen gestellt werden. Mit Sportdirektor Jörg Jakobs soll ein wichtiger Mann im Hintergrund seinen Vertrag schon möglichst zeitnah verlängern.


Wie das Fachmagazin kicker in seiner Printausgabe berichtet, soll der Sportdirektor des Bundesligisten 1. FC Köln seinen ursprünglich noch bis Sommer 2018 gültigen Vertrag schon möglichst bald vorzeitig verlängern und dem Rhein-Klub so mindestens noch einige Jahre erhalten bleiben. 

Der 46-Jährige, der bewusst im Hintergrund arbeitet und nur selten selbst in der Öffentlichkeit auftritt, kümmert sich bei den Domstädtern vor allem um die Nachwuchsarbeit. Er soll auch in Zukunft dafür sorgen, dass aus den Jugendmannschaften der U19 und U21 auch in Zukunft einige vielversprechende Talente nachrücken, die den Sprung in den Kader der Profis schaffen können und sich idealerweise sogar zu Stammspielern entwickeln.


Gelungen ist dieses Vorhaben in der Vergangenheit bereits mit Spielern wie dem Rechtsverteidiger Lukas Klünter, dem zentralen Mittelfeldmann Salih Özcan sowie dem derzeit rot-gesperrten Marcel Hartl. Auch bei der Verpflichtung des ehemaligen Stürmers der TSG 1899 Hoffenheim Anthony Modeste hatte der gebürtige Trierer seine Finger im Spiel. Modeste ist mit bislang 23 Saisontoren der erfolgreichste Kölner Torschütze seit über 20 Jahren. 

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Jakobs steht mittlerweile schon seit 2012 beim 1. FC Köln unter Vertrag und fungiert neben seiner Rolle als Sportdirektor vor allem auch als Chefscout und Leiter der Kölner Nachwuchsabteilung. Zwischen 2010 und 2012 arbeiteten Jakobs und FC-Manager Jörg Schmadke bereits beim aktuellen Zweitligisten Hannover 96 zusammen und lernten sich dort kennen und schätzen.