Köln beim HSV unter Druck: So steht es ums Personal

Während der 1. FC Köln auf Castro-Montes länger verzichten muss, kehrt ein Verteidiger zum Duell beim HSV zuück. So könnten die Geißböcke an der Elbe auflaufen.
Alessio Castro-Montes wird dem Effzeh länger fehlen
Alessio Castro-Montes wird dem Effzeh länger fehlen | picture alliance/GettyImages

Für den 1. FC Köln stehen entscheidende Wochen an, die wohl auch über die Zukunft von Cheftrainer Lukas Kwasniok entscheiden.

Seit dem starken Saisonstart mit 14 Punkten aus den ersten neun Spielen tut sich der Aufsteiger mit dem Punkten schwer. Nur zwei weitere Siege konnten die Geißböcke seither feiern. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz ist aufgebraucht.

Zwar muss man bedenken, dass die Kölner zuletzt gegen viele Teams von oben ran mussten. Umso wichtiger werden deshalb aber auch die kommenden Duelle. Am Samstagabend steht zunächst das Auswärtsspiel bei Mitaufsteiger HSV an. Dann geht es vor der Länderspielpause noch ins Derby gegen den Erzrivalen Gladbach. Nach der kurzen Bundesliga-Pause stehen mit Werder Bremen und St. Pauli zwei weitere Aufeinandertreffen mit der direkten Konkurrenz an.

Laut Bild braucht Kwasniok aus den kommenden beiden Spielen mindestens einen Sieg, um seinen Trainerjob behalten zu dürfen. Umso wichtiger wäre es für ihn und seine Mannschaft, wenn sich die Personallage entspannt.

Castro-Montes fällt länger aus

Bei Verteidiger Alessio Castro-Montes wird das vorerst aber nicht der Fall sein. Der Belgier sollte eigentlich schon zuletzt gegen den BVB sein Comeback feiern und sogar direkt wieder in der Startelf stehen. Doch im Abschlusstraining verletzte sich der 28-Jährige erneut.

Laut Geissblog hat sich der Verteidiger wieder eine strukturelle Muskelverletzung zugezogen. Zu den bislang fünf verpassten Spielen werden mindestens noch zwei hinzukommen. Castro-Montes ist demnach frühestens nach der Länderspielpause wieder eine Option.

Sebulonsen wieder eine Option

Schon gegen den HSV zurückkehren soll dagegen Sebastian Sebulonsen. Der Norweger hatte die letzten zwei Partien mit einer Muskelverletzung verpasst. Kwasniok bestätigte auf der Pressekonferenz am Donnerstag, dass Sebulonsen in den Kader zurückkehrt. Ob er direkt in der Startelf steht, ließ der Effzeh-Coach aber noch offen.

"Ich glaube, dass es wichtiger ist, auf Performances zu schauen, als in Hysterie zu verfallen."
Lukas Kwasniok

Näher dran zu sein an der Startelf scheint Linton Maina. Der Offensivspieler hatte gegen den BVB als Joker sein Comeback gefeiert. Allerdings betonte Kwasniok am Donnerstag, dass er im Vergleich zum Spiel gegen Dortmund nicht viel wechseln möchte. "Er ist schon auch eine Option. Ich möchte aber auch betonen, dass wir gegen den BVB ein gutes Spiel gemacht haben. Deshalb wird sich jetzt auch an der grundsätzlichen Formation nicht so viel verändern. Ich habe nicht vor, auf mehreren Positionen etwas zu verändern. Dafür war die Leistung [gegen Dortmund] einfach zu gut."

Einen Wechsel in der Innenverteidigung wird es aber auf jeden Fall geben. Jahmai Simpson-Pusey sah gegen den BVB glatt Rot. Um die Lücke in der Abwehr zu schließen, hatte Kwasniok Cenk Özkacar eingewechselt. Der 25-Jährige wird in Hamburg nun in der Startelf erwartet.

Die voraussichtliche FC-Aufstellung gegen den HSV

Schwäbe - Krauß, van den Berg, Özkacar, Lund - Martel, Johannesson - Niang, Kaminski, S. El Mala - Ache

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