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Frühe Spitze gegen Gladbach: Kwasniok braucht Kölner Derby-Erfolg

Unmittelbar nach dem Remis beim HSV wechselte Lukas Kwasniok schon in den Derbymodus. Am nächsten Wochenende muss Köln gegen Gladbach bestehen.
Lukas Kwasniok
Lukas Kwasniok | Pau Barrena/GettyImages

Auch im Duell der beiden Aufsteiger konnte sich der 1. FC Köln keinen Dreier sichern. Das 1:1-Unentschieden beim Hamburger SV fällt für den Effzeh aufgrund der Nähe zu den Abstiegsplätzen deutlich gefährlicher aus als für den Gastgeber.

Damit bleibt auch Lukas Kwasniok angezählt, der mit diesem Remis durchaus haderte. "Es gibt einfach nur null, einen oder drei Punkte. Heute wäre vielleicht ein Tag, an dem zwei auch möglich gewesen wären für uns. In Summe wäre es vielleicht verdient gewesen", fasste er nach dem Abpfiff zusammen (via Sport1).

Kwasniok: Wiedergutmachung für die Pleite im Hinspiel-Rheinderby ist nötig

Für Köln wäre ein Erfolgserlebnis im nun bevorstehenden Rheinderby umso wichtiger – für die Stimmung und natürlich auch die Ausgangslage in der Tabelle. Am nächsten Samstag empfängt der Effzeh dann Borussia Mönchengladbach.

So groß der Frust in Hamburg auch zu sein schien, so schnell wechselte Kwasniok dann schon in den Derbymodus. "Lieber spiele ich 1:1 in Hamburg und gewinne zu Hause gegen Gladbach als umgekehrt", betonte der Coach und ergänzte: "Und wenn in Summe dann vier Punkte bei rumkommen, dann ist es so."

Ohnehin habe seine Mannschaft nach der 1:3-Niederlage im Hinspiel noch "einen Ticken etwas gut zu machen", stachelte Kwasniok seine Spieler bereits an. "Wir wollen in unserem Wohnzimmer dann auch gewinnen. Damit wir die Fans glücklich machen, uns glücklich machen und dann einfach die Ausgangssituation für die nächsten Wochen dann auch nochmal verbessern."

Klar ist: Sollte es im Derby keinen Sieg geben oder gar eine Niederlage setzen, ausgerechnet im heimischen Stadion, dürfte es sehr eng um Kwasniok werden. Von Thomas Kessler gab es zuletzt zwar noch öffentliche Rückendeckung, doch wird Köln den Klassenerhalt kaum riskieren wollen. Zumal die Stimmung in einem solchen Horrorszenario wohl wirklich am Boden wäre, ist der Cheftrainer schon jetzt bei einigen Fans alles andere als unumstritten.

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