Marco Reus

Die Wahrheit hinter der Reus-Verletzung

Jan Kupitz
Marco Reus
Marco Reus / Robbie Jay Barratt - AMA/GettyImages
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Wenige Tage vor der offiziellen Nominierung des WM-Kaders gibt es Fragezeichen bei Marco Reus. Doch offenbar ist die abermalige Verletzung des BVB-Kapitäns halb so schlimm.


Auch der zweite Comeback-Versuch von Marco Reus ist gescheitert. Nachdem er nach seiner ersten Rückkehr Mitte Oktober abermals pausieren musste, ist der 33-Jährige auch nun wieder angeschlagen. Am Wochenende hatte Reus gegen den VfL Bochum 23 Minuten lang gespielt - und verpasst in Folge dessen das heute anstehende Bundesligaspiel gegen Wolfsburg.

"Er hatte wieder Schmerzen", berichtete Edin Terzic am Montag. Das Sprunggelenk ist es, das Reus seit mittlerweile zwei Monaten Probleme bereitet.

Doch es gibt Hoffnung: Laut Angaben der Bild plagt Reus derzeit nämlich nicht die Bänder-Verletzung, die ihn Mitte September erstmals außer Gefecht gesetzt hatte. "Das verletzte Band soll nach unseren Informationen nicht das Problem sein", erklärte Dortmund-Reporter Jörg Weiler im Bild-Podcast 'Stammplatz'. "Reus hat eine schmerzhafte Entzündung im Fuß. Er ist beim Auswärtsspiel in Wolfsburg nicht dabei und ich halte es auch fast für ausgeschlossen, dass er am Freitag gegen Ex-Klub Gladbach spielt."

Sollten diese Angaben stimmen, so müsste man sich wohl keine größeren Sorgen um Reus' WM-Teilnahme machen. Die Hoffnung, dass die Entzündung zeitnah verschwindet, ist durchaus gegeben.

"Man kann dem Jungen nur die Daumen drücken, dass die Entzündung schnell verheilt", meinte auch Weiler. "Das ist die letzte Chance für ihn, einen großen Titel zu gewinnen. Reus hat bislang nur zweimal den DFB-Pokal gewonnen, für einen Spieler mit seiner Qualität ist das schon ein Drama."


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