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Ohne Neuer: Die voraussichtliche DFB-Aufstellung gegen Israel

Philipp Geiger
Muss nicht nur auf Niklas Süle verzichten: Hansi Flick (l.)
Muss nicht nur auf Niklas Süle verzichten: Hansi Flick (l.) / Alex Grimm/GettyImages
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Zum Auftakt ins WM-Jahr steht für die deutsche Nationalmannschaft ein Heimspiel auf dem Programm. Am Samstagabend (Anpfiff 20:45 Uhr) ist der viermalige Weltmeister in Sinsheim gegen die israelische Auswahl gefordert. Bundestrainer Hansi Flick gab im Vorfeld der Partie einige Details zu seiner Startelf preis.

"Meine Erwartung an die Mannschaft ist, dass wir in dieser wirklich schwierigen Zeit zwei gute Spiele zeigen und dass Spaß und Freude zu erkennen sind", erklärte der Übungsleiter bei der Verkündung seines 26-köpfigen Aufgebotes. Verletzungsbedingt verzichten muss Flick auf Niklas Süle, Jonas Hofmann und Florian Wirtz. Für Leon Goretzka und Robin Gosens kommen die beiden Länderspiele nach längeren Verletzungspausen zu früh.

Bernd Leno, Emre Can, Mats Hummels und der zuletzt erkrankte Marco Reus fehlen ebenfalls im Aufgebot. Serge Gnabry (leichte Grippe-Symptome) hat das DFB-Team vorsichtshalber verlassen. Für den Bayern-Profi wurde Julian Brandt nachnominiert. Robin Koch (COVID-19) und Karim Adeyemi (Muskelverletzung) mussten die Länderspielreise kurzfristig absagen. Joshua Kimmich erwartet mit seiner Partnerin das dritte Kind und wird ebenfalls nicht zur Verfügung stehen.

"Gegen Israel beginnt für uns zum einen das WM-Jahr, auf der anderen Seite sind Spiele gegen die Israelis immer etwas Besonderes", sagte Flick auf der Pressekonferenz am Freitagnachmittag. "Wir wollen überprüfen, ob wir alles richtig gemacht haben oder ob wir noch nachjustieren müssen." Die israelische Nationalmannschaft habe sich zuletzt gut entwickelt, lobte der Bundestrainer, der bei den Gästen Hoffenheims Munas Dabbur hervorhob. "Er ist ein guter Wandspieler und immer torgefährlich", so der Löw-Nachfolger, der sich wünscht, dass "die israelische Mannschaft frei aufspielt und Fußball spielen möchte".

Startelfgarantie für Schlotterbeck - Pause für Neuer

Am Samstagabend wird Flick seine Mannschaft aller Voraussicht nach im 4-2-3-1-System auflaufen lassen. Im Tor steht nicht Kapitän Manuel Neuer, sondern zunächst wohl Marc-Andre ter Stegen. "Marc-André und Kevin Trapp werden jeweils eine Halbzeit spielen", erklärte der Bundestrainer, der Nico Schlotterbeck einen Platz in der Startelf in Aussicht stellte.

Für die Innenverteidigung stehen zudem Antonio Rüdiger, Matthias Ginter und Jonathan Tah zur Auswahl. Auf der linken Abwehrseite muss sich Flick zwischen Christian Günter und David Raum entscheiden. Denkbar ist, dass die beiden Linksverteidiger in den anstehenden Länderspielen jeweils einmal von Beginn an ran dürfen. Rechts könnte Thilo Kehrer den Vorzug vor Benjamin Henrichs erhalten. Im zentralen Mittelfeld ist Ilkay Gündogan fest eingeplant. Neben dem City-Profi könnte Jamal Musiala starten.

Nach der vorzeitigen Abreise von Gnabry könnte die offensive Dreierreihe von Leroy Sané, Thomas Müller und Kai Havertz gebildet werden. Neben Gündogan und Schlotterbeck wird auch Timo Werner gegen Israel von Beginn an auflaufen. Der Ex-Leipziger übernimmt den Platz im Angriffszentrum.

Die voraussichtliche DFB-Aufstellung gegen Israel im Überblick:


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