Schweiz gewinnt hochemotionales Duell gegen Serbien: Die Netzreaktionen

Dominik Hager
Die Schweiz steht nach einem hitzigen Spiel im Achtelfinale
Die Schweiz steht nach einem hitzigen Spiel im Achtelfinale / Matthew Ashton - AMA/GettyImages
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Die Schweiz steht nach einem spannenden, packenden, hochemotionalen und teilweise über die Strenge schlagenden Spiel gegen Serbien mit einem 3:2-Sieg vom Platz. Damit haben die Eidgenossen das Ticket für das Achtelfinale gelöst, wohingegen Serbien die Heimreise antreten muss.


Die Schweiz startete mustergültig in die Partie. Shaqiri ließ - wie so oft im Nationaltrikot die Muskeln spielen und traf zum frühen 1:0. Ausgerechnet Shaqiri, muss man hierbei wieder erwähnen. Der Offensivspieler mit Wurzeln aus dem Kosovo trifft besonders gerne gegen Serbien, die ja mit dem Kosovo eine Feindschaft pflegen. Provozierende Gesten konnte Shaqiri leider auch heute nicht lassen.

Die Führung konnte den Eidgenossen jedoch nicht zur Sicherheit verhelfen. Durch einen Doppelschlag durch die beiden serbischen Top-Stürmer Vlahovic und Mitrovic ging Serbien sogar in Führung.

Kurz vor der Pause gelang dem Ex-Gladbacher Embolo jedoch der wichtige Ausgleichstreffer, ehe Remo Freuler in der 48. Minute die Schweiz wieder in Führung brachte.

Es entwickelte sich eine hochdramatische zweite Halbzeit, voll von strittigen Szenen im Strafraum, Rudelbildungen und zweifelhafte Gesten. Geboten wurde bei diesem denkwürdigen Spiel wahrlich einiges.

Insbesondere nach einem fälschlicherweise nicht gegebenen Elfmeter nach Handspiel von Schärr kochten die Emotionen über, was letztlich zu einer kuriosen Szene von Xhaka in Richtung serbische Bank führte.

Zum Glück kam es nach der Partie zu keinen unschönen Szenen mehr, was nach der sehr hitzigen und aggressiven Stimmung in der zweiten Halbzeit fast schon ein Wunder war. Demnach konnte sich die Schweiz ganz auf die Freude über das Erreichte konzentrieren.


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