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Transfer

AC Mailand oder die Bundesliga: Wohin zieht es Romain Faivre?

Dominik Hager
Romain Faivre steht auf der Liste von zahlreichen Klubs
Romain Faivre steht auf der Liste von zahlreichen Klubs / John Berry/Getty Images
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Romain Faivre ist auf dem Transfermarkt einer der meist diskutierten Namen dieser Tage. Der 23-jährige Franzose ist bereits seit Wochen bei Borussia Mönchengladbach im Gespräch. Den Fohlen drohen nun aber mit der AC Mailand und dem FC Bayern übermächtige Gegner.


Der Abschied des offensiven Mittelfeldspielers aus Brest ist wohl nur noch eine Frage der Zeit. Wie der italienische Transfermarkt-Insider Gianluca Di Marzio berichtet, ist der feine Techniker beim FC Bayern und bei AC Mailand im Gespräch. Als Ablöse ständen in etwa 15 Millionen Euro Ablöse im Raum.

Milan will in der Offensive nachlegen: Kommt Romain Faivre?

Während der FC Bayern im offensiven Mittelfeld nicht zwingend zum Handeln verpflichtet ist, wird sich bei Milan mit ziemlicher Sicherheit noch etwas tun. Derzeit verschafft sich der Serie-A-Klub einen Überblick über die Optionen, die sich kurz vor Transferschluss noch bieten könnten.

Höchstwahrscheinlich nicht in der Verlosung stehen laut Angaben von Di Marzio Bernardo Silva (Manchester City) und Willian (FC Arsenal). Vom Brasilianer sind die Milan-Verantwortlichen nicht überzeugt, wohingegen das Bernardo-Silva-Gerücht ohnehin eher unsinnig klingt.

In der engeren Auswahl stehen demnach noch Jésus Corona (FC Porto), Yacine Adli (Bordeaux) und eben Romain Faivre von Stade Brest. Der italienische Transfer-Experte erwartet, dass der Adli-Deal ohnehin eingetütet werden soll. Corona oder Faivre kämen optional aber noch dazu.

Die bessere Wahl dürfte in diesem Fall wohl der Franzose sein, zumal der Porto-Star in der vergangenen Saison nicht wirklich überzeugen konnte, derzeit auf der Bank sitzt und fünf Jahre älter ist als Faivre.

Dem 23-jährigen Franzosen gelangen in der Vorsaison immerhin elf Scorer (sechs Tore, fünf Vorlagen), was in einem eher schwächeren Team wie Brest nicht ganz so schlecht ist.

Zieht es Faivre in die Bundesliga? Bayern und Gladbach im Werben vertreten

Allerdings müssten sich die Rossoneri gegen die Bundesligisten Bayern und Gladbach durchsetzen. Ein Transfer zu Gladbach erscheint unwahrscheinlich, solange die Fohlen keine zusätzlichen Einnahmen generieren. Lediglich ein Zakaria-Verkauf könnte das nötige Budget liefern.

Ein Wechsel zu den Bayern wäre ebenfalls eine Überraschung. Der Klub hat auf anderen Positionen mehr Bedarf. Bevor man 15 Millionen Euro für Faivre ausgibt, klingen 20 Millionen Euro für Marcel Sabitzer oder einen guten Rechtsverteidiger doch realistischer. Ob der Franzose überhaupt das nötige Potential für die Bayern mitbringt, ist ohnehin zweifelhaft.

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