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Real Madrid

Ramos und Varane weg: 6 Verteidiger, die Real Madrid verpflichten sollte

Jan Kupitz
Mit Ramos und Varane verliert Real seine Stamm-Verteidigung
Mit Ramos und Varane verliert Real seine Stamm-Verteidigung / Soccrates Images/Getty Images
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Sergio Ramos weg, Raphael Varane weg. Dazu fehlt David Alaba vorerst aufgrund einer Coronainfektion. Die Personaldecke in der Innenverteidigung von Real Madrid ist nach aktuellem Stand auf Kante genäht.

Obwohl sich der Transfermarkt der Königlichen vor allem darum dreht, welcher neuer Superstar für die Offensive verpflichtet werden kann, ist eigentlich ein Neuzugang für das Abwehrzentrum die höchste Priorität.

Diese sechs Akteure wären realistische Kandidaten für einen Transfer:

1. Kalidou Koulibaly

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Ancelotti hat mit Koulibaly schon zusammen gearbeitet / MARCO BERTORELLO/Getty Images

Seit Jahren wird Koulibaly mit einem Wechsel zu einem absoluten Topklub in Verbindung gebracht - dennoch steht er nach wie vor beim SSC Neapel unter Vertrag. Mit nunmehr 30 Jahren rennt dem Senegalesen so langsam die Zeit davon, will er sich tatsächlich einmal bei der Elite beweisen.

Mit Carlo Ancelotti sitzt auf Reals Trainerbank mittlerweile ein alter Bekannter des bulligen Innenverteidigers, das Duo arbeitete bereits beim SSC Neapel zusammen. Laut Repubblica soll Carletto auch schon sein Interesse an einem Transfer seines ehemaligen Schützlings geäußert haben.

Das Problem: Glaubt man dem Bericht der italienischen Zeitung, soll Napoli stolze 60 Millionen Euro für Koulibaly fordern.

Nichtsdestotrotz wäre der Senegalese ein Toptransfer für Los Blancos und der ideale Kandidat für das Abwehrzentrum. Koulibaly/Alaba als Innenverteidiger-Pärchen hätte was!

2. Pau Torres

Pau Torres
Pau Torres ist spanischer Nationalspieler / Masashi Hara/Getty Images

In einer ähnlichen Preiskategorie, dafür um einige Jahre jünger als Koulibaly, ist Pau Torres. Der 24-jährige Spanier hat sich beim FC Villarreal zu einem der besten Abwehrspieler in La Liga entwickelt und ist auch einer der Spieler, um die herum La Furia Roja ihre Zukunft aufbauen will.

Das Zeug für einen Topklub bringt Torres zweifelsfrei mit.

3. Matthias Ginter

Matthias Ginter
Ginter steht bei Gladbach vor dem Abschied / Soccrates Images/Getty Images

Geht es um das Preis-/Leistungsverhältnis, ist das Paket bei Matthias Ginter in diesem Sommer wohl unschlagbar. Für rund 20 Millionen Euro dürfte der deutsche Nationalspieler die Gladbacher Borussia dem Vernehmen nach verlassen - dem Vertragsende 2022 sei Dank.

Die Bild berichtete unlängst, dass es Ginter in diesem Sommer nach Spanien ziehen wird. Bei Real könnte er mit Alaba ein deutschsprachiges Abwehrduo geben.

4. Jules Kounde

Jules Kounde
Jules Kounde steht vor einem Wechsel zum FC Chelsea / Fran Santiago/Getty Images

Hand aufs Herz: Jules Kounde wäre DIE perfekte Lösung für Real Madrid. 22 Jahre jung, La-Liga-erprobt und einer der kommenden Weltstars. Bei solch einem Spieler schlagen die Königlichen normalerweise ohne zu zögern zu.

Doch wie es aussieht, zieht es den Franzosen in diesem Sommer zum FC Chelsea. Da würde den Königlichen ein Superstar durch die Lappen gehen.

5. Merih Demiral

Merih Demiral
Merih Demiral ist bei Juventus außen vor / Marco Canoniero/Getty Images

Hinter Leo Bonucci, Giorgio Chiellini und Matthijs de Ligt ist Merih Demiral nur Innenverteidiger Nummer vier bei Juventus Turin - zu wenig für seine Ansprüche. Glaubt man italienischen Medienberichten, würde Juve den Türken für 30 Millionen Euro ziehen lassen. Ein fairer Preis für den 23-Jährigen, der vor zwei Jahren noch als 'the next big thing' der Serie A gehandelt wurde.

6. Nikola Milenkovic

Nikola Milenkovic
Milenkovic weiß in der Serie A zu gefallen / Gabriele Maltinti/Getty Images

Seit vier Jahren spielt Milenkovic mittlerweile bei der Fiorentina. Immer wieder wird der Serbe mit einem Wechsel zu einem Topklub in Verbindung gebracht, doch das Preisschild, das die Toskaner für Milenkovic aufrufen, hat es in sich: Mindestens 40 Millionen Euro müsste man für den 23-Jährigen locker machen.

Einen Ginter gäbe es schon für die Hälfte, zudem bleibt Milenkovic - bei allem Potenzial, das er hat - noch den Beweis schuldig, dass er auf der großen internationalen Bühne mithalten kann.

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