Eintracht Frankfurt

Manga vor England-Wechsel: Ist SGE-Sportdirektor Krösche der Grund dafür?

Dominik Hager
Markus Krösche soll kein gutes Verhältnis zu Manga haben
Markus Krösche soll kein gutes Verhältnis zu Manga haben / Oliver Hardt/GettyImages
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Ben Manga, der bei der Eintracht als Direktor Profifußball angestellt ist, wird die SGE voraussichtlich zeitnah verlassen. Laut einem Bericht von Sky soll Frankfurts "Diamantauge" beim FC Watford Sportdirektor werden. Auf den ersten Blick wiegt der wahrscheinliche Verlust des 48-Jährigen schwer, jedoch hat die BILD nun aufgedeckt, dass es zwischen Manga und Sportdirektor Krösche schon länger kriselt.


Der im Frankfurter Umfeld als "Diamantenauge" gefeierte Ben Manga steht vor einem Abschied von der Eintracht. Bereits im Winter soll er sich seinem neuen Klub in England anschließen. Das soll der Zweitligist FC Watford sein, berichtet Sky. Finanziell ist das für die Eintracht schon mal gar nicht so schlecht. Immerhin spart man sich das Gehalt des SGE-Direktors, das immerhin 600.000 Euro jährlich beträgt. Einen Nachfolger soll es zudem nicht geben.

Laut BILD-Angaben wird die Art und Weise, wie Manga das Scouting betreibt, in Frankfurt nicht mehr fabriziert. Demnach soll der 48-Jährige auch schon länger nicht mehr einbezogen worden sein, wenn es um die großen Transfers ging. Dem Bericht zufolge befürworten die Frankfurter einen schnellen Wechsel sogar, zumal der Scout noch einen gültigen Vertrag bis 2026 besitzt.

Keine Vertrauensbasis zwischen Krösche und Manga: Abschied unausweichlich

Ein großes Problem stellt aktuell dar, dass sich Sportdirektor Markus Krösche und Ben Manga einfach nicht vertragen. Beide sollen ganz andere Sichtweisen darüber haben, wie Transfers eingefädelt und abgeschlossen werden. Demnach herrscht schon lange Eiszeit zwischen den beiden. Ein Vertrauensverhältnis habe es nie gegeben. Dass solche Konstellationen bei einem Bundesliga-Klub auf Dauer nicht gut gehen, hat die Vergangenheit schon häufig gezeigt.

Manga soll zudem vorgeworfen werden, dass er zu wenig Öffentlichkeitsarbeit betreibt und insgesamt wenig sichtbar ist. Daher gab es auch nie Gedanken darüber, Manga in einen Vorstandsposten zu befördern. Seitdem Fredi Bobic den Hessen den Rücken gekehrt hat, soll Manga nachhaltig an Einfluss verloren haben und hat nun keine klare Aufgabe mehr.

Die Trennung scheint daher ohnehin unausweichlich zu sein. Für Manga wäre ein Wechsel nach England zudem ein Karriere-Aufstieg. Als Sportdirektor soll er bei seinem voraussichtlich neuen Klub nur dem Präsidenten untergestellt sein.


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