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Gerüchte aus Italien gehen weiter: Darum sollte der FC Bayern die Finger von Kalidou Koulibaly lassen

Dominik Hager
SSC Napoli v Granada CF  - UEFA Europa League Round Of 32 Leg Two
SSC Napoli v Granada CF - UEFA Europa League Round Of 32 Leg Two / Francesco Pecoraro/Getty Images
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Der FC Bayern ist natürlich immer bestrebt, die besten Spieler der Welt für einen Wechsel nach München zu begeistern. Neapel-Verteidiger Kalidou Koulibaly gehört seit Jahren definitiv zur obersten Kategorie auf seiner Position. Allerdings gibt es auch zahlreiche Gründe, die gegen einen Transfer des Senegalesen sprechen. Trotz der Quellenlage in Italien ist dieser auch ohnehin eher unrealistisch.


Geht es um mögliche Spielertransfers, so ist natürlich auch die italienische Presse drauf und dran, Gerüchte anzustacheln und zu befeuern. So war es in diesem Falle die Sportzeitung Tuttosport, die das erstaunliche Gerücht vor wenigen Tagen in die Welt gesetzt hat. Nun legte die in Neapel ansässige Zeitung Il Mattino nach und berichtet sogar von einem Angebot der Münchner. Dieses soll 45 Millionen Euro betragen, den Serie-A-Klub jedoch nicht überzeugt haben.

Ein Schnäppchen wäre der Innenverteidiger (Vertrag bis 2023) also schonmal nicht. Die italienischen Medien sehen die Intention des Münchner Gebotes darin, die englischen Topklubs Liverpool und Manchester United abschütteln zu können, die ebenfalls interessiert sein sollen. Ob an der ganzen Sache jedoch überhaupt etwas dran ist, kann stark bezweifelt werden. So gibt es nämlich einige Punkte, die gegen den Millionentransfer sprechen.

Upamecano und Hernandez kamen für 120 Millionen

Bei all der Qualität des Spielers, muss in erster Linie auch er finanzielle Aspekt im Auge behalten werden. Mit Dayot Upamecano haben die Bayern bereits eine teure Investition für die Abwehr getätigt. So zahlt man eben auch nur 42,5 Millionen, wenn man voll auf einen Akteur setzt und diesen als Stammspieler einplant. Zudem wäre da noch 80-Millionen-Mann Lucas Hernandez, der langfristig als linker Innenverteidiger agieren soll. Wohingegen die beiden Franzosen wohl das Abwehr-Duo der Zukunft bilden werden, wären da immer noch Niklas Süle und Jerome Boateng.

Mit den beiden gestandenen Verteidigern könnten die Münchner jederzeit verlängern. Ob es da Sinn macht, 50 Millionen oder mehr in Koulibaly zu investieren, darf stark bezweifelt werden. Selbst, wenn beide den Klub im Sommer verlassen sollten - was längst noch nicht sicher ist.

Denn zu guter Letzt wäre da auch noch Tanguy Nianzou, der als eines der größten Talente in Europa gilt. Zudem können die Münchner, die angesichts der Corona-Pandemie auch kein Geld in Überfluss besitzen, dieses für andere Positionen gebrauchen. So wäre ein Transfer von Florian Neuhaus oder Eduardo Camavigna wohl zielführender für die Bayern.

Mit 29 Jahren kein Jungspund mehr: Vieles spricht gegen einen Millionentransfer von Koulibaly

Die beiden Mittfeldspieler sind allen voran um einige Jahre jünger, was den Bayern also langfristiger weiterhelfen würde. Koulibaly ist nämlich mit 29 Jahren kein Jungspund mehr. Zwar kann dieser als Innenverteidiger durchaus noch einige Jahre auf Top-Niveau spielen, so wird sein Wert in den kommenden Jahren natürlich sinken. Zudem ist dieser auch ein Spielertyp, der viel über seine Athletik kommt, was im fortschreitenden Alter durchaus ein Nachteil sein kann. Zwar wäre das Alter von Koulibaly alleine noch kein Todschlagargument, so ist es eben die Kombination aus Alter und Ablöse, die einen Transfer nicht so lukrativ machen. Bisher gab es jedoch auch noch keine Äußerung aus München, die das angebliche Interesse stützt. Demnach werden wir den Abwehrmann wohl auch nie im Dress der Roten sehen.

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