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Bayern München

Nicht im Kader gegen Neapel: Bayern-Youngster Zirkzee steht vor dem Abschied

Dominik Hager
Joshua Zirkzee steht vor einem Transfer zu Anderlecht
Joshua Zirkzee steht vor einem Transfer zu Anderlecht / Soccrates Images/Getty Images
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Joshua Zirkzee steht mutmaßlich unmittelbar vor einem Abschied vom FC Bayern. Der junge Angreifer steht nicht im Kader für das Testspiel gegen Neapel. Die heißeste Spur führt nach Belgien.


Spätestens in den letzten Vorbereitungsspielen deutete sich bereits an, dass es für Joshua Zirkzee beim FC Bayern vorerst nicht weiter geht. Inzwischen ist ein Wechsel in Richtung Belgien wohl sehr konkret. Sport1-Redakteur Florian Plettenberg berichtet, dass der RSC Anderlecht den Holländer per Leihe holen möchte.

"Deshalb ist er heute auch nicht im Kader. Es gibt viele Optionen für den Stürmer, aber die Belgier haben die besten Karten. Die Bekanntgabe des neuen Vereins von Zirkzee wird spätestens nach dem Wochenende erwartet", twittert Plettenberg.

Oliver Kahn beruhigt die Gemüter: "Es ist noch nichts entschieden"

Oliver Kahn hält sich bezüglich eines sofortigen Abganges jedoch bedeckt.

"Sowohl der Spieler als auch der Verein überlegen, was für beide Seiten das Beste ist. Aber es ist noch nichts entschieden", versichert der Münchner Vorstandsvorsitzende.

Klar ist jedenfalls, dass es für das Sturm-Talent nicht die beste Option ist, bei den Bayern zu bleiben. Schließlich hat der 20-Jährige praktisch keine Chance auf Spielzeit. In Anderlecht hätte er hingegen die Chance, Lukas Nmecha zu ersetzen, der Anderlecht im Sommer in Richtung Wolfsburg verlassen hat.

Ob die Bayern wirklich glücklich mit einer erneuten Leihe sind, sei aber mal dahingestellt. Der Vertrag von Zirkzee (2023) neigt sich auch irgendwann dem Ende entgegen und die Münchner hätten aus dem Youngster wohl am liebsten sofort Geld erwirtschaftet.

Derzeit scheint es aber einfach keine Möglichkeit zu geben, den Spieler für eine solide Summe zu verkaufen, was angesichts der ausbleibenden Leistungen des Angreifers nicht weiter verwundert.

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