Der FC Bayern hat kaum noch erkennbare Schwachstellen im Kader, hält aber natürlich trotzdem die Augen nach jungen Spielern mit Entwicklungspotenzial offen. Laut Informationen der kroatischen Sportzeitung Sportske Novosti haben die Münchner Rechtsverteidiger Luka Hodak genauer ins Visier genommen. Der 20-Jährige spielt derzeit noch in seiner kroatischen Heimat bei Hajduk Split, gilt jedoch als Anwärter auf einen Wechsel in eine Top-Liga.
Ein Bayern-Scout soll persönlich nach Kroatien geflogen sein, um die Entwicklung von Hodak zu verfolgen. Doch auch andere Klubs haben die Fährte aufgenommen. Unter anderem gilt Feyenoord Rotterdam als möglicher Anwärter auf einen Deal.
Split plant fest mit Luka Hodak
Der kroatische U21-Nationalspieler hat sich bei den Profis von Hajduk Split bereits etabliert und steht bei 22 Pflichtspiel-Einsätzen. Sein Vertrag bei seinem Jugendklub läuft noch bis 2029, was die Angelegenheit für Interessenten nicht gerade einfacher macht. Split plant fest mit dem Eigengewächs und würde sich wohl nur bei einem lukrativen Angebot gesprächsbereit zeigen.
Das Interesse der Bayern an Hodak ist schon etwas länger bekannt. Erste Gerüchte (90min berichtete) bezüglich eines Interesses kursierten Ende 2025, jedoch hieß es damals schon, dass eine Verpflichtung im Sommer 2026 nicht fest geplant sei. Die Anwesenheit des Bayern-Scouts vor Ort beweist allerdings, dass die Münchner noch immer am jungen Kroaten dran sind. Nicht ausgeschlossen also, dass eine Verpflichtung im kommenden Sommer heiß wird.
Hodak müsste es mit Laimer und Stanisic aufnehmen
Dringenden Bedarf haben die Bayern rechts hinten grundsätzlich nicht. Konrad Laimer und Josip Stanisic sind beide noch langfristig gebunden und mit Sacha Boey steht sogar - wenn auch unfreiwillig - noch ein dritter Rechtsverteidiger zur Verfügung. Auch Nathaniel Brown könnte rechts hinten zum Einsatz kommen.
Dennoch kann man festhalten, dass für Talente auf der Rechtsverteidiger-Position noch eher etwas möglich sein könnte als auf anderen Positionen, die mit noch mehr Weltklasse bestückt sind. Noch ist all das aber Zukunftsmusik.
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