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UEFA reagiert mit scharfer Botschaft auf WM-Plan der FIFA - "Grenze überschritten"

Die UEFA hat mit scharfen Worten auf die Pläne der FIFA reagiert, die WM zu privatisieren.
UEFA-Boss Aleksander Ceferin
UEFA-Boss Aleksander Ceferin | Catherine Ivill - AMA/GettyImages

Die Meldung über eine weitere Kommerzialisierung der Weltmeisterschaft hat bereits weite Teile der internationalen Fußballwelt erschüttert. Die FIFA plant offenbar die Gründung einer neuen Firma, um die Weltmeisterschaft und die Klub-WM zu privatisieren und Anteile an Investoren zu verkaufen.

Dadurch könnten beide Wettbewerbe künftig deutlich häufiger stattfinden, da diese Firma gewinnorientiert agieren würde. An der Spitze dieser Firma soll demnach FIFA-Präsident Gianni Infantino stehen, der den Posten nach seinem Ausscheiden aus dem Amt des FIFA-Präsidenten antreten würde. Die UEFA reagierte nun mit scharfen Worten auf dieses Vorhaben.

UEFA schießt scharf gegen FIFA-Plan

"Damit wird eine Grenze überschritten, die die Führungsgremien des Fußballs niemals überschreiten sollten [...] Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Handelsgüter – insbesondere nicht, wenn keinerlei Transparenz darüber besteht, wer finanziell davon profitiert. Keiner von uns ist Eigentümer des Fußballs. Es steht der FIFA nicht zu, ihn zu verkaufen."
UEFA-Statement

In einem Statement der UEFA heißt es: "Damit wird eine Grenze überschritten, die die Führungsgremien des Fußballs niemals überschreiten sollten."

Und weiter: "Die UEFA nimmt dies äußerst ernst. Das sollte auch jeder nationale Fußballverband tun. Das sollte auch jeder Beteiligte tun: Ligen, Vereine, Spieler, Fans, Regierungen und alle, denen die Zukunft des Sports am Herzen liegt.“

Große Sorgen um den Grundgedanken einer Weltmeisterschaft und des Fußballs wie wir ihn bislang kannten. Diese Sorgen dürften neben der UEFA auch zahlreiche Fußballfans teilen.

"Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Handelsgüter – insbesondere nicht, wenn keinerlei Transparenz darüber besteht, wer finanziell davon profitiert. Keiner von uns ist Eigentümer des Fußballs. Es steht der FIFA nicht zu, ihn zu verkaufen“, heißt es weiter mit mehr als deutlichen Worten seitens der Union der europäischen Fußballverbände (UEFA).


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