Skip to main content

Heftiger Gegenwind: So rechtfertigt Infantino den WM-Plan der FIFA

Die FIFA scheint einen kuriosen Plan für die WM zu verfolgen, der nicht bei jedem auf Zustimmung stößt.
FIFA-Boss Gianni Infantino
FIFA-Boss Gianni Infantino | Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages

Der Weltfußball hat eine weitere aufsehenerregende Meldung erhalten. Die FIFA plant offenbar eine Privatisierung der Weltmeisterschaft und der Klub-WM und stößt damit auf scharfen Gegenwind aus der UEFA. Auch Millionen von Fans dürfte die neueste Idee des Weltverbandes und seines Präsidenten Gianni Infantino sauer aufstoßen. Der 56-Jährige verteidigte die Pläne in einem Statement.

Infantino verteidigt FIFA-Pläne

"Als Weltverband trägt die Fifa die Verantwortung dafür, dass der Fußball jeden Winkel der Erde erreicht und der von ihm geschaffene Wert Verbänden und Gemeinschaften weltweit zugutekommt", so Infantino in einem Statement. Und weiter: "Für die nächste Wachstumsphase brauchen wir eine Struktur, in der die kommerzielle Seite des Fußballs als fokussiertes Unternehmen agiert und ihr Wert besser und gerechter weltweit verteilt wird. Jeder Fifa-Mitgliedsverband soll die Möglichkeit erhalten, einen fairen Anteil der verfügbaren Mittel zu erhalten und seine Zukunft eigenständig zu gestalten, statt von anderen abhängig zu sein.“

"Für die nächste Wachstumsphase brauchen wir eine Struktur, in der die kommerzielle Seite des Fußballs als fokussiertes Unternehmen agiert [...] Fußball ist zu einem echten Weltsport geworden, deshalb müssen auch seine Vorteile weltweit spürbar sein."
Gianni Infantino

Der geplante Verkauf von WM-Anteilen an Investoren sei laut dem gebürtigen Schweizer eine große Chance für den Fußball. "Wir wollen massiv investieren – auch in die kleinsten und entlegensten Regionen der Fußballwelt, die bislang häufig übersehen wurden. Jeder Mitgliedsverband soll unabhängig von Größe, finanziellen Möglichkeiten oder geografischer Lage eine Stimme haben und seinen eigenen Weg bestimmen können. Fußball ist zu einem echten Weltsport geworden, deshalb müssen auch seine Vorteile weltweit spürbar sein“, so der

Den faden Beigeschmack dieses Plans scheint der FIFA-Boss nicht zu schmecken. In der UEFA und bei zahlreichen Fußballfans stößt die Idee jedoch bereits auf teils massiven Gegenwind.


Weitere WM-News lesen:

Füg uns bei Google als bevorzugte Quelle hinzu