Warum Hainer trotz WM-Debakel seiner Spieler optimistisch bleibt

Dominik Hager
Herbert Hainer möchte nach vorne blicken
Herbert Hainer möchte nach vorne blicken / Stefan Matzke - sampics/GettyImages
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Die WM 2022 wurde für den FC Bayern zum kompletten Fiasko. Mit Ausnahme von Mazraoui und Upamecano lief das Turnier für praktisch alle Münchner ziemlich bescheiden und selbst Upamecano muss die Enttäuschung über das verlorene Finale überwinden. Der mentale Zustand der Bayern-Mannschaft dürfte definitiv schon mal besser gewesen sein als aktuell. Herbert Hainer nahm das Team dennoch in die Pflicht, mit dem FC Bayern wieder für Furore zu sorgen.


Die Schwelle zwischen Erfolg und Misserfolg ist im Fußball enorm klein. Die Vereinshistorie der Bayern zeigt das nur zu gut und jeder erfahrene Spieler hat bereits beide Kehrseiten der Medaille kennengelernt. Demnach baut Bayern-Präsident Herbert Hainer auch darauf, dass die enttäuschten Stars die letzten Wochen hinter sich lassen können und im Bayern-Trikot auftrumpfen.

"Im Sport gehört es wie im Leben dazu, Negatives zu überwinden, seine Lehren zu ziehen und nach vorne zu schauen. Es geht darum, ohne Übergepäck ins Jahr 2023 zu starten", forderte Hainer im Interview auf der Bayern-Homepage.

Allzu große Sorgen macht sich der Präsident jedoch nicht. Man kenne die Spieler gut genug, um zu wissen: "Sie werden nach der Winterpause erst recht die großen Ziele mit dem FC Bayern angehen."

Hainer glaubt an Bayern: "Weg dieser Generation noch nicht zu Ende"

Bereits im Jahr 2020 haben die Bayern-Stars gezeigt, dass man auch international die ganz großen Erfolge einfahren kann. Zwar hat sich das Team seitdem durchaus verändert, jedoch sind einige Eckpfeiler noch immer vorhanden. "Der Weg dieser Generation ist noch nicht zu Ende", legte sich Herbert Hainer fest und erinnerte an Spieler wie Schweinsteiger, Lahm, Ribery oder Robben, die "auch dafür belohnt wurden, dass sie bis zuletzt alles gegeben haben".

Demnach geht der Bayern-Präsident mit Vorfreude in die sicherlich nicht ganz so leichte Rückrunde. "Unsere Spieler kommen nach der Winterzäsur in ihre sportliche Heimat zurück und werden hier wieder in die Spur finden", zeigte er sich überzeugt.

Als "Schock" bezeichnete Hainer hingegen die Verletzungen von Neuer und Hernández, jedoch sehe man "Herausforderungen immer auch als Chancen". Demnach ist er auch überzeugt davon, dass die Spieler alles geben werden, "um 2023 auch Titel für ihre verletzten Teamkollegen zu gewinnen".


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