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VfB Stuttgart

Vorzeitiger Abschied möglich: Mislintat kann VfB per Klausel verlassen

Markus Grafenschäfer
Sven Mislintat könnte Stuttgart 2022 verlassen
Sven Mislintat könnte Stuttgart 2022 verlassen / Frederic Scheidemann/Getty Images
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Noch am Samstag gab der vom BVB umworbene Sven Mislintat bei Sky an, keine klassische Ausstiegsklausel beim VfB Stuttgart zu besitzen. Diese etwas schwammige Formulierung wurde wohl bewusst so gewählt. Laut Informationen der BILD kann der Sportdirektor doch schon früher als 2023 den Verein entlassen.

Das Thema rund um Mislintat und Dortmund bleibt heiß, nicht zuletzt aufgrund seiner elf Jahre, die der 48 Jährige in seinem Leben bereits beim BVB verbrachte. "Der VfB Stuttgart ist für mich ein Zuhause geworden, mit dem ich mich zu 100 Prozent identifiziere", so Mislintat in der BILD. Aber: "Jeder kann das nachempfinden. Es [Borussia Dortmund; Anm. d. Red.] ist meine Mannschaft, mein Klub. Ich bin aber auch gebürtiger Dortmunder. So ein Thema lässt mich nicht kalt und ich freue mich über die Wertschätzung."

Mislintat: Habe das Gefühl, "dass es in diesem Klub nicht nur um Fußball geht"

Passend dazu könnte der Sportdirektor bereits 2022 zum BVB gehen, denn in seinem Arbeitspapier ist eine etwas kuriose Ausstiegsklausel verankert. Diese erlaubt ihm, bei einem unruhigen Arbeitsumfeld in Stuttgart den Verein zu verlassen, etwa wenn innerhalb der VfB-Führungsebene weiterhin Uneinigkeit herrsche.

"Ganz ursprünglich gibt es für mich einen gewissen Handlungsspielraum für den Sommer 2022, weil man schon das Gefühl hat, dass es in diesem Klub nicht nur um Fußball geht. Leider wurde das in den letzten zwei Monaten bestätigt", äußert sich Mislintat zu den jüngsten Eskapaden innerhalb des VfB. Am Ende könnten es solche Geschehnisse wie zuletzt sein, die seine Rückkehr zum BVB besiegeln.

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