Gnabry zeigt sich einsichtig: Keine Bestrafung vom FC Bayern

Dominik Hager
Serge Gnabry hat sich einen Rüffel von Salihamidzic eingehandelt
Serge Gnabry hat sich einen Rüffel von Salihamidzic eingehandelt / Markus Gilliar - GES Sportfoto/GettyImages
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Nach dem 1:1 der Bayern gegen den 1.FC Köln brennt es beim Rekordmeister ein wenig. Die Unzufriedenheit der Verantwortlichen betrifft von allem Offensivspieler Serge Gnabry, der am Wochenende nach dem Remis gegen Leipzig auf der Fashion Week in Paris zugegen war.


Wer schon am Wochenende auf der Fashion Week umherspaziert, anstatt sich zu Hause zu erholen, der sollte zumindest beim nächsten Spiel Leistung bringen. Dies ist Serge Gnabry jedoch nicht gelungen, weshalb er ziemlich in die Kritik geriet. Am Mittwoch musste Gnabry bei Salihamidzic, der bereits öffentlich angekündigt hatte mit dem Spieler sprechen zu müssen, zum Rapport.

Laut Berichten der BILD soll das Gespräch 20 Minuten lang gedauert haben. Der Spieler soll sich einsichtig gezeigt haben und nahm anschließend sogar freiwillig am Training der Reservisten teil. Der Offensivspieler kam letztlich ohne Bestrafung davon, da er sich im Gespräch mit Brazzo einsichtig zeigte.

Gnabry und die Fashion Week: Viel Wirbel um nichts

Letztlich ist die ganze Geschichte ohnehin ein unsinnig großes Thema geworden. Natürlich würde es der Verein lieber sehen, wenn ein Spieler an seinen freien Tag relaxed, jedoch kann man einen Menschen ja nicht einsperren. Immerhin hat sich Gnabry auf kein gefährliches Ski-Abenteuer eingelassen.

Demnach war es überraschend, dass der Spieler aus den eigenen Reihen öffentlich angegangen wurde. Wäre der Wochenende-Ausflug wirklich so problematisch gewesen, hätte Nagelsmann den Spieler ja gar nicht erst eingesetzt. Letztlich scheint der Zorn auf den Akteur erst beim Dienstagabendspiel so wirklich entstanden zu sein. Hätten die Bayern gegen Köln mit einem stark spielenden Gnabry gewonnen, hätte sich niemand mehr dafür interessiert, wo sich der Spieler zuvor rumgetrieben hat.


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