FC Schalke 04

Stürmersuche auf Schalke: Absage von Ginczek - aber alles klar mit Huntelaar

Yannik Möller
Auch Daniel Ginczek sagte Schalke nach Anfrage ab
Auch Daniel Ginczek sagte Schalke nach Anfrage ab / Cathrin Mueller/Getty Images
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Noch immer läuft auf Schalke die Stürmersuche. Während man offenbar auch bei Wolfsburgs Daniel Ginczek angefragt und eine Absage bekommen hat, soll es bei Klaas-Jan Huntelaar zu diesem Wochenstart sehr schnell gehen.

Die Offensive zu verstärken war und ist das große Ziel in der aktuellen Transfer-Periode von Schalke 04. Während ein weiterer Flügelspieler eigentlich ebenfalls dringend notwendig wäre, wird es wohl zunächst - oder ausschließlich (?) - auf einen weiteren Stürmer hinauslaufen.

Dabei dachte der Klub über die letzten Wochen auch an Daniel Ginczek vom VfL Wolfsburg. Der kicker berichtete, Jochen Schneider habe beim 29-Jährigen angefragt, weil er in Wolfsburg lediglich sporadisch zum Einsatz kommt und - Überraschung - weil man sich aus gemeinsamen Zeiten beim VfB Stuttgart kennt.

Immer wieder ein bemerkenswert häufig dargestellter Grund für Personalien oder zumindest notwendige Anfragen zu diesen, die ehemalige Verbindung zwischen den Schwaben und dem S04-Sportvorstand.

Ginczek kann mit seinen Einsatzzeiten in Wolfsburg nicht zufrieden sein
Ginczek kann mit seinen Einsatzzeiten in Wolfsburg nicht zufrieden sein / Martin Rose/Getty Images

Nach Ibisevic, Mandzukic und Ginczek: Huntelaar-Rückkehr zu Schalke rückt näher

Einigen, so der Bericht weiter, konnten sich die beiden Parteien allerdings nicht. Auch Vedad Ibisevic und Mario Mandzukic sollen in letzter Zeit angefragt worden sein. Ersterer lehnte, verständlicherweise, ab. Der Kroate hätte deutlich zu viel Geld gekostet, wird demnächst für die AC Milan auflaufen.

Dementsprechend liegt der Fokus seit einigen Tagen auf einer möglichen Rückkehr von Klaas-Jan Huntelaar, der zuletzt noch erklärt hat, zwischen Ajax Amsterdam und Schalke zu wählen sei wie sich für eins von zwei Kindern zu entscheiden. Eine Entscheidung, die nun offenbar fortgeschritten ist.

"Ich halte es generell so, dass ich nicht über Spieler anderer Vereine spreche. Huntelaar ist Spieler von Ajax Amsterdam. Von daher bitte ich um Verständnis, dass es mir nicht zusteht, über Spieler anderer Klubs zu sprechen. Lassen sie uns noch etwas Zeit", gab sich Schneider am Sky-Mikrofron vor der 1:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt noch zurückhaltend. Anders sein Trainer Christian Gross, der zwar "konkret" noch "nichts sagen" könne, im nächsten Satz aber erläuterte, dass "noch Details zu klären" sind. Schon auf der Pressekonferenz vor der Partie hatte er sich vergleichsweise offen zur Sturm-Personalie geäußert und vom 'Hunter' geschwärmt.

Beim Duell zwischen Ajax und Feyenoord saß Klaas-Jan Huntelaar auf der Tribüne
Beim Duell zwischen Ajax und Feyenoord saß Klaas-Jan Huntelaar auf der Tribüne / Soccrates Images/Getty Images

Beim Spiel in der Eredivisie gegen Feyenoord Rotterdam war der 37-Jährige schon gar nicht mehr im Kader. Offiziell aufgrund einer Wadenverletzung, wie auch Coach Erik ten Hag mit einem gewissen Lächeln erklärte. Viel eher scheint es die inzwischen gewohnte Vorsichtsmaßnahme zu sein, damit sich ein alsbald wechselnder Spieler nicht mehr unnötig verletzt. Nachdem die Bild am frühen Sonntag meldete, der Niederländer habe sich für die S04-Rückkehr entschieden, scheinen sich die Zeichen dafür nach und nach zu verdichten. Auch der italienische Reporter Nicolo Schira meldete eine Einigung.

Ein Einsatz am Mittwochabend beim Keller-Duell mit dem 1. FC Köln käme wohl sehr früh. Um das generell noch möglich zu machen, müsste der Transfer wohl schon am heutigen Montag über die Bühne gehen und noch die ein oder andere gemeinsame Trainingseinheit erfolgen. Das erklärte auch Gross nach dem Frankfurt-Spiel (via Sport1): "Wir bemühen uns um ihn, aber das wird eng bis zum Spiel am Mittwoch. Vielleicht sitzt er auf der Bank, aber es ist noch offen, ob der Transfer überhaupt über die Bühne geht." Womit der Schweizer selbstredend richtig liegt, auch wenn es mittlerweile nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint, bis die Bekanntgabe erfolgt.

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