Pavard bleibt beim FC Bayern - unter einer Bedingung

Daniel Holfelder
Benjamin Pavard
Benjamin Pavard / BSR Agency/GettyImages
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Der Vertrag von Benjamin Pavard läuft 2024 aus. Zuletzt sah es eher so aus, als würden sich beide Seiten spätestens dann trennen. Nun wendet sich das Blatt - zumindest teilweise.


Nach Informationen des Kicker will der Rekordmeister den Franzosen langfristig binden. Die Verantwortlichen planen, nach der WM Gespräche mit Pavard aufzunehmen. Auch der Profi kann sich einen Verbleib in München vorstellen. Allerdings nur, wenn er zukünftig ausschließlich als Innenverteidiger zum Einsatz kommt.

Diese Garantie, so der Kicker, wollen ihm die Bayern jedoch nicht geben. In dieser Spielzeit beorderte Trainer Julian Nagelsmann den 26-Jährigen zwöf Mal auf die defensive Außenbahn. "Nur" neun Mal spielte Pavard im Abwehrzentrum. Nach dem Abgang von Niklas Süle hat er gehofft, dauerhaft in die Innenverteidigung zu rücken.

Vor rund zwei Wochen war Pavard durch ein Interview mit der französischen Sportzeitung L'Équipe negativ aufgefallen, in dem er offen mit einem Wechsel kokettierte. "Ich bin nicht abgeneigt, ein neues Projekt zu entdecken. Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt", erklärte er.

Vorstandsboss Oliver Kahn reagierte auf die forschen Aussagen des Verteidigers mit einer deutlichen Ansage. "Bei uns kann keiner seinen Abgang mit Aussagen einleiten, schon gar nicht in der Öffentlichkeit", so Kahn. "Das gibt es bei uns nicht." Es bleibt spannend zu beobachten, wie es mit der Personalie Pavard bei den Bayern weitergeht.


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