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PSG bereitet Transfer-Offensive vor: Ousmane Dembélé im Anflug?

Dominik Hager
Kehrt Ousmane Dembélé nach Frankreich zurück. Der PSG soll Interesse am Barca-Star haben.
Kehrt Ousmane Dembélé nach Frankreich zurück. Der PSG soll Interesse am Barca-Star haben. / Aurelien Meunier/Getty Images
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Paris Saint-Germain ist bekannt dafür, in ziemlichen Aktionismus zu verfallen, wenn irgendetwas sportlich nicht ganz nach Plan läuft. Das Halbfinal-Aus und die verpasste Meisterschaft sind auf jeden Fall ein Indikator, dass im Sommer etwas passieren wird. Meistens äußert sich der Handlungsdrang der Pariser entweder in der Entlassung von Trainern und gewissen Spielern oder aber in einem Transfer eines weiteren Stars. Die Shopping-Liste der Franzosen scheint jedenfalls nicht gerade kurz und günstig zu sein. Nach Achraf Hakimi, Gianluigi Donnarumma und Georginio Wijnaldum soll nun Barca-Star Ousmane Dembélé ein heißer Kandidat sein.


Das Star-Ensemble Paris Saint-Germain befindet sich einmal mehr auf der Suche nach neuen Hochkarätern. Trotz Superstars wie Neymar, Mbappé oder Di Maria soll mit Ousmane Dembélé ein weiterer prominenter Name folgen. Der 24-Jährige wechselte im Jahr 2017 für unglaubliche 135 Millionen Euro nach Barcelona.

Dort konnte er den hohen Erwartungen jedoch nie so ganz gerecht werden. In der vergangenen Saison brachte er es dann wettbewerbsübergreifend zumindest mal auf elf Tore und fünf Vorlagen. Für den nicht immer ganz so professionell wirkenden Offensivspieler war die abgelaufene Saison demnach eine der besseren.

Dembélé zögert mit Verlängerung: Möchte der Franzose zurück in die Heimat?

Allerdings könnte sich der Flügelstürmer nach vier Jahren bei den Katalanen dennoch nach einer Luftveränderung sehnen. Der FC Barcelona könnte in diesem Fall nur noch in diesem Jahr Einnahmen generieren, weil Dembélés Vertrag 2022 ausläuft. Derzeit soll der Frankreich-Star laut Angaben der Mundo Deportivo mit einer Verlängerung zögern, während der Klub die Verhandlungen beschleunigen und mit dem Spieler weitermachen will.

Die abwartende Haltung des 24-Jährigen soll in Barcelona derzeit für Verwunderung sorgen. Ein Grund für diese könnte das Interesse anderer Top-Klubs sein. Zuletzt wurde der Offensiv-Star mit Juventus Turin in Verbindung gebracht. Nun soll laut der spanischen Quelle auch Paris Saint-Germain ernst machen.

PSG-Sportdirektor Leonardo möchte den Außenbahnspieler bevorzugt in einem Jahr verpflichten. Dembélé wäre dann ablösefrei und Barca würde ein fettes Transferminus von 135 Millionen machen. Allerdings scheint auch durchaus eine Einigung in diesem Sommer möglich zu sein. All das könnte mit dem drohenden Abgang von Kylian Mbappé zu tun haben, dessen Vertrag auch nur noch bis 2022 läuft. Allerdings bestätigte dieser zuletzt gegenüber der SportBild, sich in Paris wohlzufühlen.

Eine knifflige Sache: Dembélé müsste an Di María vorbei

Es sieht ganz danach aus, als würde in Paris ein echtes Star-Ensemble zusammenwachsen, dass kaum noch Schwächen hätte. Selbst Dembélé hätte Probleme ins Team zu kommen. In der Offensive sind schließlich Neymar und Mbappé die absoluten Fixpunkte. Der Ex-Dortmunder müsste sich also ein Duell mit Ángel Di María liefern.

Der Argentinier ist zwar schon 33 Jahre alt, spielte aber zuletzt klar stärker als Dembélé. 24 Torbeteiligungen belegen ganz gut, dass Di María im Schatten von Neymar und Mbappé gerne unterschätzt wird. Allerdings besitzt der Barca-Star durchaus das Potenzial, den alternden Argentinier zu verdrängen.

Mit seinem Tempo und seiner Dribbelstärke passt er sensationell ins Pariser Spiel. Lediglich an seiner Professionalität müsste er weiterhin arbeiten. Bekommt er seinen Lebensstil in den Griff, dürfte den gegnerischen Teams im Falle eines Wechsels jedenfalls Angst und Bange werden.

So könnte PSG in Zukunft auflaufen

Sollten sich neben den Gerüchten um Dembélé auch die Spekulationen um Hakimi, Donnarumma und Wijnaldum bestätigen, hätte der PSG wahrlich ein Team zusammen, das wohl jeder Klub fürchten würde.

Dannarumma - Hakimi, Marquinhos, Kimpembe, Bernat - Verratti, Paredes, Wijnaldum - Dembélé, Neymar - Mbappé

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