Füllkrug vor Werder-Abschied? So reagieren die Kollegen

Dominik Hager
Niclas Füllkrug ist ein dauerndes Gesprächsthema in Bremen
Niclas Füllkrug ist ein dauerndes Gesprächsthema in Bremen / Stuart Franklin/GettyImages
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Niclas Füllkrug hat in der Hinrunde und bei der WM für ordentlich Furore gesorgt und damit dem SV Werder Bremen einen guten Dienst erwiesen. Die Zukunft des Angreifers, der kürzlich seinen Berater gewechselt hat, ist jedoch unsicherer denn je. Nun haben sich einige Bremer Kollegen zu den Spekulationen geäußert.


Niclas Füllkrug ist ein dauerpräsentes Thema in Bremen. Bei beinahe jeder Pressekonferenz kommt mindestens eine Frage zum Angreifer, egal, ob er denn gerade auf dem Podium sitzt oder nicht. Noch erlaubt das Transferfenster bis Ende Januar einen Abschied des 29-Jährigen. Demnach ist die Gerüchteküche am brodeln, was für den Verein nicht ganz so angenehm ist. Sollte der Torjäger wirklich den Klub verlassen, wäre er zudem auch nur schwer zu ersetzen.

Groß reagiert gelassen auf Füllkrug-Diskussionen

Christian Groß betrachtet die Geschehenisse allerdings gelassen. “Klar kriegt man das als Spieler mit, aber ich finde immer, dass das negativ betrachtet wird“, äußerte sich der Mittelfeldspieler im Rahmen einer PK. Vielmehr könne man “froh darüber sein, dass wir einen Spieler haben, der gerade für Schlagzeilen sorgt“, erklärte der Spieler auch mit dem Vermerk auf die WM.

Groß betrachtet die Diskussionen aus dem positiven Blickwinkel, dass man als Mannschaft “einiges richtig gemacht habe, um einen Spieler dahin zu bringen.“ Die Aufmerksamkeit rund um Füllkrug betrachtet er demnach “eher als Auszeichnung“ und nicht als Problem. “Wir hypen diesen Spieler gerade - und darauf können wir stolz sein“, befand Groß, der aus den Leistungen Füllkrugs abliest, dass man auch als Mannschaft “auf dem richtigen Weg“ sei. Sorgen um einen Abschied des Top-Stürmers macht sich der Routinier nicht.

Bittencourt fürchtet Füllkrug-Abschied

Bei Leonardo Bittencourt klang das schon ein wenig anders. Der Außenbahnspieler befürchtet gravierende Auswirkungen, weil man vorne einen Stürmer verlieren würden, “der zehn Tore geschossen und eine enorme Qualität hat.“ Der frühere Kölner bereitet sich schon langsam auf einen nahenden Füllkrug-Abschied vor. “Wenn sich für ihn die Möglichkeit ergibt, zu wechseln und das für beide Seiten passt, dann wird es wahrscheinlich auch so kommen“, erklärte Bittencourt. Aktuell sollen unter anderem die Bundesligisten TSG Hoffenheim und Gladbach heiß auf den Torjäger sein.

Allzu großes Thema in der Kabine scheint der mögliche Füllkrug-Abschied jedoch nicht zu sein. “Man spricht nicht darüber, weil man will, dass er sich auf Werder konzentriert - und genau das macht er auch", erläuterte Milos Veljkovic bereits in der Vorwoche.


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