Neben Gladbach - Weiterer Bundesliga-Klub heiß auf Niclas Füllkrug

Jan Kupitz
Niclas Füllkrug
Niclas Füllkrug / Stuart Franklin/GettyImages
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Die Transfergerüchte um Niclas Füllkrug nehmen nicht ab. Neben Borussia Mönchengladbach steht der Angreifer bei einem weiteren Bundesliga-Klub auf der Liste - auch aus der Premier League gibt's Interesse.


Zuerst hatte Sky berichtet, dass ein Gladbach-Wechsel im Sommer eine Option für Niclas Füllkrug darstellen könnte. Diese Info wurde von der Sport Bild nun bestätigt: Der WM-Fahrer befindet sich im Visier der Fohlenelf. Das große Problem: Gladbach wird die geforderte Ablöse (bis zu 20 Millionen Euro) wohl kaum stemmen können.

Hoffenheim schielt nach Rutter-Abgang auf Füllkrug

Dafür eventuell die TSG Hoffenheim, die mit dem Verkauf von Georginio Rutter zuletzt viel Geld (28 Millionen Euro fix plus bis zu zwölf Millionen Euro Boni) eingenommen hat und dementsprechend auch einiges für Füllkrug auf den Tisch legen könnte. Gemäß Sport Bild ist der Bremer Torjäger ein Kandidat, um Rutter im Kraichgau zu ersetzen - André Breitenreiter kennt Füllkrug bereits aus gemeinsamen Zeiten bei Hannover 96.

Neben den beiden Bundesliga-Klubs soll Füllkrug auch beim FC Everton auf der Liste stehen, der im Abstiegskampf dringend Verstärkung braucht; die Toffees stellen mit 15 Treffern die zweitschwächste Offensive der Premier League. Das Geld für einen Transfer wäre im Goodison Park vorhanden, doch der Angreifer soll eher mit einem Wechsel zu einem Klub der Marke Manchester United liebäugeln. Was wiederum auch schlechte Karten für Gladbach und Hoffenheim bedeuten würde.

Ein interessanter Aspekt, den die Sport Bild in ihrem Bericht ebenfalls auffasst: Füllkrug soll beim SV Werder mehr verdienen als bislang gedacht. Als er im vergangenen Sommer seinen Vertrag bis 2025 verlängerte, wurde bekannt, dass Füllkrug in diesem Zuge zu Gehaltseinbußen bereit gewesen sei.

Das entspricht aber wohl nur der halben Wahrheit: Bis 2023 soll Füllkrug weiterhin auf ein Gehalt von 2,5 Millionen Euro kommen. Ab dann soll es zwar Reduzierungen geben, allerdings nicht mehr als 15% pro Jahr - und durch erfolgsabhängige Boni kann der Angreifer wieder zusätzliche Kohle einsammeln.


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