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Profi-Station Nummer 11: Balotelli vor Wechsel in die Schweiz

Dominik Hager
Mario Balotelli steht vor einem Wechsel nach Sion
Mario Balotelli steht vor einem Wechsel nach Sion / Ivan Romano/GettyImages
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Es ist inzwischen gut zehn Jahre her, als Mario Balotelli das DFB-Team bei der EM schockte und ordentlich die Muskeln spielen ließ. Seitdem hat der italienische Mittelstürmer jedoch mehr Wechsel als Erfolge zu verzeichnen. Zuletzt kickte der 32-Jährige für den türkischen Klub Adana Demirspor. Nun steht er jedoch vor einem Wechsel in die Schweiz.


Mario Balotelli steht vor dem elften Wechsel seiner Profi-Laufbahn und wird sich laut Angaben von Fabrizio Romano dem FC Sion anschließen. Dem italienischen Transfer-Experten zufolge, sind die Details bereits alle ausgehandelt. Demnach fehlt nur noch der Medizincheck und die Vertragsunterschrift. Beides soll am Mittwochvormittag über die Bühne gehen, ehe der Deal vermeldet werden kann.

Gegenüber dem Schweizer Blick gab sich Sion-Präsident Christian Constantin allerdings noch vorsichtiger: "Wir sind uns noch nicht einig. Ich denke Anfang Nachmittag sehen wir weiter. Aber definitiv ist es erst um 18 Uhr." Dass man sich bis zur Schweizer Transfer-Deadline einig wird, gilt jedoch als sehr wahrscheinlich.

18 Tore 2021/22: Kann Balotelli auch in der Schweiz knipsen?

Der bullige Mittelstürmer soll Sion dabei helfen, endlich wieder in die obere Hälfte der Super League zu gelangen. Seit 2017 verpasste der Klub diese regelmäßig. Sportlich betrachtet dürfte Balotelli durchaus eine echte Verstärkung sein. Selbst wenn der Angreifer seine Karriere sicherlich ein wenig weggeschmissen hat, waren seine Leistungen in den vergangenen Jahren besser, als man es vielleicht vermuten könnte. In der Vorsaison knipste der Spieler immerhin 18-mal in der türkischen Süper Lig. Ähnliche Zahlen sollten in der Schweiz demzufolge absolut machbar sein.

Stellt sich nur noch die Frage, ob man in Sion mit dem doch etwas speziellen Typen Mario Balotelli umgehen kann und das ehemalige Mega-Talent sich in die Teamhierarchie eingliedert. Eines steht aber fest: Die Super League und insbesondere der FC Sion werden durch diesen Transfer definitiv interessanter.

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