Italien

Trotz Quali-Debakel: Mancini möchte italienischer Nationaltrainer bleiben

Dominik Hager
Roberto Mancini möchte Nationaltrainer bleiben
Roberto Mancini möchte Nationaltrainer bleiben / Claudio Villa/GettyImages
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Eine große Fußball-Nation ist am Boden zerstört. Nach der unfassbaren 0:1-Pleite gegen Nordmazedonien fährt der amtierende Europameister Italien erneut nicht zur WM. Trainer Roberto Mancini steht demnach trotz des grandiosen Jahres 2021 in der Kritik. Einen Rücktritt lehnt der Coach allerdings ab.


Eigentlich stand Italien schon mit einem Bein in Katar. Zwei Unentschieden gegen die Schweiz und Nordirland sorgten jedoch dafür, dass der EM-Sieger doch in die Playoffs musste. Eine böse Vorahnung hatte es womöglich schon gegeben als klar wurde, dass man auf dem Weg zur WM wohl noch an Portugal vorbei muss. Dass es aber nicht mal gegen Nordmazedonien reicht, hätten sicherlich auch die größten Pessimisten nicht gedacht.

Mancini möchte die WM 2026 in Angriff nehmen

Der 57-Jährige lehnt es jedoch ab, nach dem größten Misserfolg seiner Trainer-Karriere zurückzutreten. Der Coach erklärte, dass er noch jung sei und neben dem EM-Titel mit der Squadra Azzurra auch noch Weltmeister werden wolle.

Die nächste Chance bietet sich im Jahr 2026, wenn die Fußball-Welt in Nordamerika gastiert. Bis dahin läuft auch der Vertrag von Mancini noch. Dieser hatte nach der fatalen Pleite gegen Nordmazedonien noch offen gelassen, ob er sein Amt weiterhin ausüben möchte, nun aber offenbar eine Entscheidung getroffen. Rückenwind bekam er dabei von Verbandschef Gabriele Gravina sowie von zahlreichen Spielern und Experten. Nun gilt es, einen Umbruch einzuläuten, um in vier Jahren wieder angreifen zu können.

Die Squadra Azzurra hat bei der WM 2026 definitiv einiges gutzumachen, nachdem man 2010 und 2014 in der Vorrunde scheiterte und jetzt zum zweiten Mal in Folge das Turnier verpasst hat. Zwischen dem ganz großen Triumph und der totalen Blamage scheint in Italien aber ohnehin kein Blatt Papier zu passen.

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