Labbadia plant mit neuem System: So könnte der VfB Stuttgart künftig auflaufen

Dominik Hager
Bruno Labbadia Krempeln den VfB um
Bruno Labbadia Krempeln den VfB um / Maja Hitij/GettyImages
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Der VfB Stuttgart hat sich von Saisonbeginn an in den hinteren Tabellen-Regionen eingefunden und wird in den kommenden Monaten um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Aktuell hält der Klub sein Trainingslager in Marbella ab, wo der neue Coach Bruno Labbadia fleißig am tüfteln ist. BILD-Angaben zufolge, kristallisiert sich so langsam eine potenzielle Startelf heraus.


Für Bruno Labbadia geht es dieser Tage darum, die besten Spieler und das beste System für den VfB ausfindig zu machen und ein funktionierendes Konstrukt zu bilden. Im Trainingslager zeichnet sich ab, dass der VfB Stuttgart voraussichtlich in einem 4-3-3-System auflaufen wird. Wir möchten einen genaueren Blick auf die Mannschaftsteile werfen.

1. Tor:

Florian Mueller
Christof Koepsel/GettyImages

Florian Müller hat zwar in der Hinrunde immer wieder mal gewackelt, wird jedoch auch unter Labbadia als Nummer eins gesetzt sein. Fabian Bredlow bleibt damit nur die Rolle der Nummer zwei.

2. Abwehr:

Waldemar Anton, Carlos Gruezo
Christian Kaspar-Bartke/GettyImages

In der Vergangenheit agierte der VfB meist mit einer Dreierkette mit zwei Schienenspielern. Dieses System brachte nie so wirklich den gewünschten Erfolg, weshalb Labbadia offenbar einen Wechsel zur Viererkette anstrebt.

Um die Rechtsverteidiger-Position kämpfen derzeit mit Pascal Stenzel und Josha Vagnoman zwei Spieler, wobei Stenzel laut BILD-Angaben die Nase vorne hat.

In der Innenverteidigung setzt Labbadia auf das Duo Anton & Zagadou. Mavropanos plagt sich hingegen mit Wehwechen herum und soll demnach aktuell außen vor sein. Vieles deutet auch darauf hin, dass der Grieche den Verein noch verlässt. Sollte er jedoch fit werden und bleiben, müsste ein Platz für ihn gefunden werden.

Hinten links hilft aktuell der Japaner Hiroki Ito aus, da Sosa aufgrund von muskulären Problemen nicht mitwirken kann.

Demnach sollte die aktuelle Viererkette aus Stenzel, Zagadou, Anton und Ito bestehen. Sind alle Mann an Bord, wären aber wohl Mavropanos, Anton, Zagadou/Ito und Sosa die Ideallösung.

3. Mittelfeld:

Wataru Endo
Martin Rose/GettyImages

Im Dreier-Mittelfeld ist der Kapitän Wataru Endo natürlich zentral gesetzt. Der Japaner hat eine starke WM gespielt und gehört auch beim VfB zu den wenigen verlässlichen Leistungsträgern. Der Sechser wird voraussichtlich von den beiden Youngsters Naouirou Ahamada und Enzo Millot flankiert.

Ahamada gehörte bereits in der Hinrunde zu den positiven Erscheinungen, während Millot ein Gewinner unter Labbadia werden könnte. Der junge Franzose soll im Trainingslager laut BILD-Angaben häufig für seine Technik gelobt werden und wird vom neuen Coach als eine Art Spielmacher angesehen.

4. Angriff:

Sehrou Guirassy, Silas Katompa Mvumpa
Stuart Franklin/GettyImages

Auf der Mittelstürmer-Position soll Serhou Guirassy die Nase vor Luca Pfeiffer vorn haben. Auf der rechten Seite scheint Silas aktuell gesetzt zu sein, was er aufgrund seiner Klasse auch sein muss. Auf der linken Seite deutet sich hingegen ein Zweikampf zwischen Tiago Tomás und Juan Perea an. Tomas dürfte zunächst den Vorzug erhalten, da Sommer-Neuzugang Perea bislang wenig gezeigt hat. Womöglich ändert sich das aber auch unter Labbadia.

Eigentlich wäre auch Chris Führich ein Mann für die Startelf, jedoch befindet sich dieser aktuell noch im Aufbautraining und ist für den Rückrundenstart wohl keine Option.


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