FC Bayern Transfers

Nächster Anlauf der Bayern bei Chelseas Callum Hudson-Odoi?

Dominik Hager
Callum Hudson-Odoi freut sich mit Tammy Abraham über den Champions-League-Triumph
Callum Hudson-Odoi freut sich mit Tammy Abraham über den Champions-League-Triumph / MB Media/Getty Images
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Täglich grüßt das Murmeltier. Der FC Bayern soll auf der Suche nach einem Back-up für den Offensivbereich wieder einmal Callum Hudson-Odoi ins Visier genommen haben. Der junge Engländer kam in den letzten Monaten unter Thomas Tuchel nicht mehr groß zum Zuge und könnte eine Luftveränderung anstreben. Zuletzt lehnten die Blues den erneuten Vorstoß der Bayern ab, da sie den Spieler nicht verleihen, sondern wenn dann verkaufen möchten. Nun liegt es an den Münchnern, einen Zug zu machen.


Bekommt Hasan Salihamidzic seinen Lieblingsspieler am Ende doch noch? Festgefahren, stur und fast schon verzweifelt versuchte der Münchner Sportvorstand das Offensiv-Talent schon in den letzten Transferperioden an die Isar zu locken. Alles was er sich aber bislang einfing, war der Ärger der Londoner.

Nun könnte sich jedoch eine neue Chance ergeben. Wie der Journalist und Transfer-Experte Constantin Eckner berichtet, zieht der FC Bayern in Betracht, für den Flügelstürmer ein Angebot abzugeben.

Bayern will keine Großtransfers tätigen: Folgt ein Witz-Angebot für Hudson-Odoi?

Wie dieses Angebot aussehen wird, dürfte den meisten Bayern-Fans jedoch klar sein. In Anbetracht der Tatsache, dass die Bosse keine Großtransfers tätigen wollen, werden sie voraussichtlich wieder versuchen, den Spieler zum Schnäppchen-Preis zu ergattern. Dies ist aber einmal mehr zum Scheitern verurteilt, zumal der 20-Jährige noch einen Vertrag bis 2024 besitzt und noch immer zu den größten Offensiv-Talenten auf der Insel zählt.

Nach den Geschehnissen der letzten Jahre dürfte das Verhältnis der beiden Parteien auch nicht gut genug sein, damit Chelsea einen Freundschaftspreis aufruft. Demnach scheint vorprogrammiert, wie die Sache vermutlich endet. Der FC Bayern macht ein zu schwaches Gebot von ca. 20 Millionen Euro und blitzt erneut bei den Londonern ab.

Allerdings stellt sich ohnehin die Frage, ob es wirklich Sinn macht, viel Geld in einen Flügel zu stecken. Der FC Bayern ist auf den Außenbahnen mit Coman, Sané, Gnabry und Musiala doppelt besetzt. Demnach wären die Problemstellen hinten rechts und im zentralen Mittelfeld dringendere Baustellen.

Schnappt der BVB den Bayern Hudson-Odoi weg?

Ein Hammer wäre es jedoch trotzdem, wenn Hudson-Odoi am Ende nicht zu den Bayern wechselt, sondern ausgerechnet zum Rivalen Borussia Dortmund. Wie 90min erfahren hat, soll auch der BVB in Kontakt mit dem Eigengewächs der Blues stehen.

Ein Transfer wäre jedoch nur möglich, wenn Jadon Sancho den Verein noch in diesem Sommer verlässt. Landsmann Hudson-Odoi wäre als ähnlicher Spielertyp ein passender Nachfolger. Allerdings bestehen noch Zweifel, ob der Chelsea-Youngster wirklich in die Schuhe von Sancho passt.

Anders als der BVB-Star konnte sich dieser schließlich noch nicht auf oberstem Niveau durchsetzen. Dies liegt auch daran, dass er nach seinem Achilessehnenriss noch nicht wieder zu seiner Form gefunden hat. Zudem soll es auch an seiner Mentalität Zweifel geben.

All das sind Punkte, die einen Wechsel in die Bundesliga möglich machen könnten. Von einstigen Ablöseforderungen in Höhe von ca. 70 Millionen sprechen wir aktuell jedenfalls nicht mehr. Bei den Preisen, die in der Premier League so aufgerufen werden, scheint ein Transfer nach Deutschland dennoch unwahrscheinlich.

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