Bayern München

Ribery-Rückkehr zum FC Bayern? Kahn spricht Klartext

Jan Kupitz
Ribery wird nicht zum FC Bayern zurückkehren
Ribery wird nicht zum FC Bayern zurückkehren / Boris Streubel/Getty Images
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Nachdem in den vergangenen Tagen Gerüchte über eine Ribery-Rückkehr zum FC Bayern aufgetaucht waren, bezog Vorstandsboss Oliver Kahn am Dienstag Stellung und machte klar: Eine Verpflichtung der Vereinslegende ist kein Thema!


Eine Trainingseinheit an der Säbener Straße hatte dafür gesorgt, dass Ribery aktuell mit einem sensationellen Wechsel zum FC Bayern in Verbindung gebracht wird. Bild und L'Equipe berichteten, dass der Franzose, der nach seinem Aus bei der AC Florenz noch ohne Verein ist, zumindest intern ein Thema beim Rekordmeister sei - einzig Sportvorstand Hasan Salihamidzic soll sich gegen eine Rückkehr aussprechen, da der 38-Jährige nicht zur geplanten Ausrichtung des Vereins passe.

Bei den Fans würde ein Comeback von König Franck dagegen natürlich sehr gut ankommen. Auch TV-Experte Lothar Matthäus könnte einer Verpflichtung des Franzosen ob der aktuell dünnen Personaldecke auf den Flügeln sehr viel abgewinnen. "Wenn die Bayern keinen Flügelspieler finden, den sie wollen und verpflichten können, würde ich auf jeden Fall einen Einjahresvertrag für Franck Ribery in Betracht ziehen", erklärte er gegenüber Sky.

Kahn schließt Ribery-Rückkehr aus

Ribery selbst würde, angestachelt von den aktuellen Diskussionen, offenbar ebenfalls gerne zu seinem Herzensverein zurückkehren. "Ich bin bereit", kommentierte er auf Instagram die Wechselgerüchte.

Doch der FC Bayern machte am Dienstagvormittag in Person von Oliver Kahn die Tür zu. "Ich hatte immer viel Spaß mit Franck, nette Gespräche. Aber wir denken jetzt nicht über eine Verpflichtung von ihm nach", schloss der Vorstandsboss eine Rückkehr seines ehemaligen Mitspielers (via AZ) aus.

Dazu passt, dass sich die Münchener viel lieber um den 21-jährigen Amine Adli vom FC Toulouse bemühen sollen und den Youngster als vierten Flügelspieler aufnehmen möchten.

FC Bayern bei Sabitzer bedeckt

Beim ebenfalls gehandelten Marcel Sabitzer, der von RB Leipzig kommen soll, zeigte Kahn sich dagegen zurückhaltender. "Es werden immer viele Namen gehandelt, ich möchte das nicht kommentieren", war in dieser Personalie lediglich vom Titan zu vernehmen.

Laut Bild will der Vorstand dieser Tage über den Sabitzer-Deal abstimmen - Voraussetzung für eine Verpflichtung des Leipzig-Kapitäns sei jedoch ein vorheriger Verkauf eines Müncheners. Corentin Tolisso wird weiterhin als wahrscheinlichster Kandidat gehandelt, der Franzose soll mindestens zehn Millionen Euro einbringen.

Zuletzt hatte Salihamidzic allerdings erklärt, dass er noch keine Angebote für den 27-Jährigen vorliegen habe. Somit bleibt auch der Sabitzer-Transfer in der Schwebe - im Gegensatz zu Ribery ist der Österreicher aber tatsächlich ein heißes Thema an der Säbener.

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