DFB-Elf muss im EM-Finale weiterhin auf Klara Bühl verzichten

Daniel Holfelder
Klara Bühl
Klara Bühl / Visionhaus/GettyImages
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Klara Bühl wird dem DFB-Team aufgrund einer Corona-Infektion auch im EM-Finale gegen England nicht zur Verfügung stehen. Die 21-Jährige hatte bereits das Halbfinale gegen Frankreich verpasst.


Die "aktuell symptomfreie" Bühl wird auch im Falle eines negativen Testergebnisses nicht im Final-Kader stehen, wie Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg am Samstag auf der Pressekonferenz vor dem Endspiel erläuterte. Hintergrund sind die UEFA-Regularien, wonach vor einer Berufung in den Spieltagskader noch medizinische Untersuchungen bei den von einer Corona-Erkrankung genesenen Spielerinnen durchgeführt werden müssen. Zeitlich sind die Untersuchungen mit der Kadernominierung für das am Sonntag um 18 Uhr beginnende Endspiel nicht vereinbar.

Mit einem negativen Testergebnis könnte Bühl ihre Mannschaft indes als Zuschauerin im Stadion unterstützen. "Wir würden uns riesig freuen, wenn Klara frei getestet würde und zum Spiel kommen könnte", so Voss-Tecklenburg.

Die Linksaußen vom FC Bayern nahm bis zu ihrem Ausfall eine tragende Rolle im DFB-Team ein und gehörte insbesondere im Viertelfinale gegen Österreich zu den prägenden Figuren auf dem Platz. Ersetzt wird die gebürtige Haßfurterin aller Voraussicht nach durch Jule Brand. Die 19-Jährige hatte Bühl bereits gegen die Französinnen vertreten und ihr Startelfmandat durch eine couragierte Leistung gerechtfertigt. Sollte die jüngste DFB-Kickerin erneut das Vertrauen der Bundestrainerin erhalten, wird Svenja Huth wohl wie im Halbfinale auf Bühls linke offensive Außenbahn rücken, während Brand den rechten Flügel beackert.


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