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Deutschland gegen Ungarn: Die voraussichtliche DFB-Aufstellung in der Nations League

Simon Zimmermann
Samstagabend ist Anpfiff gegen Ungarn!
Samstagabend ist Anpfiff gegen Ungarn! / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Wie kräftig schmeißt Hansi Flick am Samstagabend die Rotationsmaschine an? Nach den beiden Remis zum Nations-League-Auftakt will die DFB-Elf in Ungarn unbedingt gewinnen. Mit dieser Startelf könnte Deutschland ins Spiel gehen.


Alle Infos zu Ungarn vs. Deutschland

  • Anpfiff: 20.45 Uhr, Nations League, 3. Spieltag
  • Spielort: Puskas-Arena (Budapest)
  • Schiedsrichter: José Maria Sanchez Martinez (Spanien)
  • TV/Stream: RTL/RTL+

Nach den beiden 1:1-Remis gegen Italien und England trifft das DFB-Team am Samstagabend auf Außenseiter Ungarn. Vor heimischer Kulisse konnten die Ungarn am ersten Spieltag der Nations League überraschend mit 1:0 gegen die Three Lions gewinnen. Das deutsche Team muss also mit dem nötigen Respekt in der Puskas Arena antreten.

Das Team von Bundestrainer Hansi Flick will dann endlich wieder gewinnen, nachdem man vor allem gegen England den Heimsieg kurz vor Schluss hergeschenkt hatte. "Wir wollen uns punktemäßig belohnen, für das was wir geleistet haben in den letzten Wochen", erklärte Thomas Müller auf der PK vor dem Spiel.

Neuer bleibt im Tor - Wer verteidigt außen?

Flick wollte auf der Pressekonferenz noch nicht all zu viel von seiner Aufstellung verraten. Im Tor legte er sich aber bereits auf seinen Kapitän Manuel Neuer fest, der auch die vorangegangenen beiden Spiele gemacht hatte.

In der Defensive dürfte Niklas Süle an die Seite von Antonio Rüdiger in der Innenverteidigung zurückkehren. Vakant sind noch die Außenverteidiger-Positionen. David Raum hat sich mit einer couragierten Leistung gegen England für einen weiteren Startelf-Einsatz empfohlen. Auf der rechten Seite kann Flick zwischen Klostermann, Henrichs, Kehrer und auch Hofmann wählen. Gut möglich, dass der Bundestrainer gegen die defensiv stehenden Ungarn auf den Gladbacher Jonas Hofmann setzt, der gegen England noch eine Position weiter vorne mit einem Tor geglänzt hatte.

Im Mittelfeldzentrum bleibt Joshua Kimmich gesetzt. Daneben konkurrieren Ilkay Gündogan und Leon Goretzka um einen Platz. Gesetzt bleiben sollte auch Thomas Müller als "Freigeist" hinter der Spitze. Für diese Position gab Kai Havertz durchaus ein Empfehlungsschreiben ab. Für Timo Werner könnte es dagegen deutlich schwieriger werden, durch die engmaschige Defensive der Ungarn zu kommen.

Flick könnte auf variable Besetzung der Offensive bauen

Bliebe die Besetzung auf den Flügeln. Serge Gnabry ist noch fraglich. "Er hat muskuläre Probleme in der Wade. Wir warten den heutigen Tag ab", teilte Flick zum Bayern-Stürmer mit. Jamal Musiala sollte erneut von Beginn an spielen dürfen. Möglich, dass Flick auch Leroy Sané nochmals eine Chance gibt. Ansonsten stünde auch noch Julian Brandt bereit. Und auch Timo Werner könnte nominell über den Flügel kommen. Dass Flick mit einem Startelf-Einsatz von Lukas Nmecha überrascht, ist dagegen am unwahrscheinlichsten.

Setzt Flick auf Müller, Havertz, Musiala und Werner in der Offensive, sind verschiedene Positionierungen möglich. Auch, dass Havertz über die rechte Seite kommt, Werner im Zentrum agiert und Musiala über links. Diese Positionen wären aber nur nominell - im Spiel könnte es sich immer wieder verschieben.

Die voraussichtliche DFB-Aufstellung gegen Ungarn

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