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Barça im Umbruch: Kein Messi-Transfer - Sergi Roberto und Dembélé vor Abschied

Dominik Hager
Die Zukunft von Ousmane Dembélé ist ungewiss
Die Zukunft von Ousmane Dembélé ist ungewiss / Soccrates Images/GettyImages
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Beim FC Barcelona herrscht Aufbruchstimmung. Bereits im Winter schmückte man sich mit neuen Stars wie Ferrán Torres und zog mit Spotify einen zahlungskräftigen Sponsor an Land. All das soll aber nur der Anfang sein. Die Katalanen haben bereits zwei Transfers für den kommenden Sommer eingetütet, während weitere Stars im Gespräch sind. Eine Verpflichtung von Lionel Messi können sich die Fans aber wohl abschminken. Auf der anderen Seite droht zudem ein Abschied von Dembélé.


Der FC Barcelona möchte mit aller Macht wieder das Nonplusultra im europäischen Fußball werden. Zuletzt verkündete Präsident Joan Laporta in einem Interview mit RAC1, dass man bereits "zwei Spieler, deren Verträge auslaufen in trockenen Tücher" habe und ließ eigentlich keinen Zweifel daran, dass es sich dabei um Franck Kessié und Andreas Christensen handelt.

Die Liste an weiteren potenziellen Neuzugängen ist groß. Barca soll unter anderem an Lewandowski, Salah, Raphinha und Mazraoui interessiert sein, wohingegen man Mbappé, Joao Felix und Haaland wohl aufgegeben hat.

Keine Messi-Rückkehr angedacht: "Ziehen wir nicht in Betracht"

Kein Interesse haben die Katalanen an einer Rückkehr von Lionel Messi. "Die Wahrheit ist, dass wir das im Moment nicht in Betracht ziehen", erläuterte er.

Der Präsident wolle vielmehr ein junges Team aufbauen, "das mit erfahrenen Leuten zusammenarbeitet und so eine gute Symbiose schafft". Kontakt mit Messi gäbe es demnach nicht. Letztlich ist dies wohl auch der einzige Weg, um aus Barca wieder eine geschlossene Truppe zu machen, die um Titel spielt. Der Fokus würde sich ansonsten zu sehr auf den Argentinier richten.

Dembélé und Sergi Roberto vor dem Absprung?

Bei all den Gerüchten um potenzielle Zugänge stellt sich natürlich auch die Frage, wo denn genau noch Platz im Barca-Kader wäre. Zumindest stehen in Person von Sergi Roberto und Ousmane Dembélé (beide Vertragsende 2022) noch zwei mögliche Abgänge im Raum. In Falle von Sergi Roberto erscheint ein Wechsel zu Atlético Madrid wahrscheinlich, während die Katalanen um Dembélé noch intensiver kämpfen.

"Wir haben ihm ein Angebot gemacht und er hat es nicht angenommen. Wenn wir eine Einigung erzielen, wird sie innerhalb der Gehaltsgrenzen liegen, die wir uns gesetzt haben", äußerte sich Laporta zur Personalie Ousmane Dembélé.

Zwar "liebe" man den Außenstürmer und sehe diesen als "guten Spieler", jedoch sei der Berater "voller Überraschungen". Die Forderungen haben den Klub "ein bisschen schwindlig gemacht".

Den Franzosen ziehen zu lassen, dürfte Barca angesichts der letzten Wochen aber schwer fallen. In den vergangenen fünf Spielen erzielte dieser ein Tor und gab sieben Vorlagen.


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