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Pieper plant Abschied aus Bielefeld: Schlägt Union Berlin zu?

Dominik Hager
Amos Pieper könnte sich Union Berlin anschließen
Amos Pieper könnte sich Union Berlin anschließen / Stuart Franklin/GettyImages
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Union Berlin ist schon seit einiger Zeit Meister darin, schmerzhafte Abgänge mit einer überlegten und sinnvollen Transfer-Strategie zu kompensieren. Nach den Transfers von Freiburgs Haberer und Fürths Seguin bereiten die Eisernen nun offenbar den nächsten Zug vor. Der Bielefelder Amos Pieper soll in die Hauptstadt wechseln.


Als U21-Europameister und Leistungsträger bei Arminia Bielefeld hat Amos Pieper natürlich den Anspruch, erstklassig zu spielen. Bei den Bielefeldern wird er das in der kommenden Saison aber aller Voraussicht nach nicht mehr können. Allerdings läuft der Vertrag des 24-Jährigen ohnehin aus und der Innenverteidiger kann sich eine neue Herausforderung suchen.

Union klopft bei Pieper an: Ersetzt er Timo Baumgartl?

Kicker-Angaben zufolge, hat Union Berlin bereits beim Abwehrspieler angeklopft und prüft die Möglichkeiten einer Verpflichtung. Der zweikampfstarke Innenverteidiger könnte als Ersatz für Timo Baumgartl zu den Eisernen wechseln, dessen Zukunft noch in der Schwebe ist. Der Spieler musste sich einen Tumor am Hoden entfernen lassen.

Zwar ist die OP erfolgreich verlaufen, wodurch er wohl bald wieder auf den Platz zurückkehren kann, jedoch ist er Stand jetzt nur per Leihe für Union tätig. Die Berliner könnten den Spieler für 3,5 Millionen Euro fest verpflichten. Es wäre jedoch auch möglich, dass Baumgartl und Pieper in der kommenden Saison gemeinsam für Union auflaufen.

Mainz 05 zeigt ebenfalls Interesse: Pieper-Wechsel zu Topklub unrealistisch

Die Berliner sind jedoch nicht der einzige Interessent für Amos Pieper. Angaben der Allgemeinen Zeitung zufolge, hat der FSV Mainz 05 den Spieler als Nachfolger für St. Juste ins Visier genommen. Englische Boulevard-Zeitungen brachten den Bielefelder sogar schon mit dem FC Chelsea und Borussia Dortmund in Verbindung. Jedoch war die Entwicklung des Spielers zuletzt nicht stark genug, als dass ein Transfer zu einem solchen Topklub realistisch wäre.

In Summe dürften die Berliner gar keine so schlechten Karten haben. Immerhin bestände für Pieper die Möglichkeit, im kommenden Jahr international zu spielen. Diese Trumpfkarte hat Mainz 05 beispielsweise nicht vorzuzeigen.


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