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Akanji will und soll weg: Deshalb findet der BVB-Verteidiger keinen neuen Verein

Yannik Möller
Manuel Akanji
Manuel Akanji / Lars Baron/GettyImages
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Seitdem abzusehen war, dass Manuel Akanji Borussia Dortmund verlassen wird, wurde mit einem zeitnahen Wechsel gerechnet. Allerdings hat er noch immer keinen neuen Verein gefunden. Schuld daran sind offenbar die hohen Forderungen des Schweizers.


In den letzten beiden Jahren hat sich Manuel Akanji zu einer verlässlichen Größe in der BVB-Abwehr entwickelt. Seinen 2023 auslaufenden Vertrag will der Schweizer Nationalspieler aber nicht verlängern. Entsprechend schien ein Abschied in diesem Sommer ausgemacht.

Anfangs war noch mit einem schnellen und frühzeitigen Transfer zu rechnen. Immerhin konnte er sich mit seinen Leistungen empfehlen.

In der zweiten August-Woche steht der Schweizer aber noch immer ohne neuen Verein da. Für den BVB wird er nicht mehr auflaufen. Dazu hatte sich zuletzt auch Edin Terzic geäußert. Es sei wichtig, "dass wir die Jungs einsetzen, die in der kommenden Saison definitiv bei uns spielen werden". Akanji habe sich nichts zu Schulden kommen lassen, weshalb man "sehr professionell" mit der Situation umgehen möchte.

Emre Can, Manuel Akanji
Akanji mit Emre Can / Alex Grimm/GettyImages

Akanji fordert zu viel Gehalt - Inter als potenzielles Ziel

Doch viele Fans fragen sich: Warum ist es denn für ihn überhaupt so schwer, sich einem neuen Klub anzuschließen?

Sport1-Reporter Patrick Berger erklärte im 'Die Dortmund-Woche'-Podcast: "Wir haben aus mehreren Quellen gehört, dass Manuel Akanji sehr hohe Gehaltsforderungen hat und Vereine damit abgeschreckt hat. Juventus Turin war interessiert, er wollte aber ein Gehalt von rund 13 Millionen Euro haben."

Derartig hohe Gehaltsforderungen schrecken "einige Klubs" ab, so Berger weiter. Deshalb habe es der 27-Jährige vergleichsweise schwer, einen neuen Arbeitgeber zu finden.

Sollte Akanji seine Forderungen etwas runterschrauben, könnte es aber doch noch relativ schnell gehen, so die Einschätzung.

Sein ursprünglich favorisierter Wechsel nach England, zu Manchester United, sei schlichtweg nicht möglich gewesen. Mit Spielern wie Raphael Varane, Victor Lindelöf, Harry Maguire sowie der zunächst angedachten und inzwischen über die Bühne gebrachten Verpflichtung von Lisandro Martinez gab es keinen (finanziellen) Spielraum mehr für den Dortmunder.

Aktuell richtet sich ein gewisser Fokus auf Inter Mailand. Der Klub hat Akanji im Visier, für den Fall, dass Milan Skriniar noch zu PSG wechselt. Dann wäre der Borusse wohl die erste Wahl und es könnte Bewegung in seinen Abgang aus der Bundesliga kommen.


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