​Das Kapitel Schalke 04 neigt sich für den Yevhen Konoplyanka wohl dem Ende zu. Wie die Bild berichtet, scheint sich der Wechselwunsch des Mittelfeldspielers verhärtet zu haben. Der Ukrainer ist seit 2016 bei Königsblau, schaffte es jedoch auch in dieser Saison nicht, sich zur Stammkraft zu etablieren.


Zwölf Spiele, ein Tor, ein Assist und nur achtmal in der Startelf: Konoplyankas Bilanz der bisherigen Bundesligasaison passt sich der allgemeinen Schalker Leistung an. Wiederholt schaffte es der 29-Jährige nicht, sich bei Schalke durchzusetzen und so findet er auch nach dem Trainerwechsel zum aktuellen Trainer Huub Stevens keine Beachtung. 


Am letzten Spieltag dann der Tiefpunkt. Trotz immenser Verletzungsprobleme verzichtete Stevens auf die Kadernominierung von "Kono", stattdessen saßen Spieler aus der Schalker Jugend auf der Auswechselbank und der Ukrainer selbst fand sich lediglich auf der Tribüne wieder. Für den 80-maligen ukrainischen Nationalspieler wohl der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. 

Yevhen Konoplyanka

Kehrt er den Königsblauen bald den Rücken zu? Yevhen Konoplyanka



Seit seiner Ankunft im Sommer 2016 schwankt die Form Konoplyankas von einem Extrem zum andern. Gegenwärtig stehen in seiner Bundesligavita 56 Spiele für S04, dabei gelangen ihm sechs Tore und sieben Vorlagen. Zu wenig für seinen Anspruch und auch für die Schalker, die sich von dem 13-Millionen-EuroTransfer mehr erhofft hatten.


Neben den Leistungen auf dem Platz fiel Konoplyanka auch abseits des Platzes nicht immer positiv auf, so legte sich der Ukrainer öffentlich mit Ex-Trainer Markus Weinzierl (jetzt VfB Stuttgart) an und sympathisierte schon damals mit einem Wechsel. 


Dieser Schritt wird höchstwahrscheinlich im kommenden Transferfenster vollzogen. Der Vertrag des Spielers läuft noch bis 2020. Schalke 04 könnte daher nur noch in diesem Sommer für den Ukrainer einen guten Transfererlös erhalten, um zumindest den finanziellen Schaden so gering wie möglich zu halten. Konoplyanka selbst wäre es zu wünschen, dass er bei einem anderen Verein zu alter Stärke zurückfindet.