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Frische Millionen-Einnahmen beim 1. FC Nürnberg: Burgstaller-Rückkehr wird wahrscheinlicher

Dominik Hager
Guido Burgstaller könnte zum Club zurückkehren
Guido Burgstaller könnte zum Club zurückkehren / Cathrin Mueller/GettyImages
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Durch den Verkauf von Kilian Fischer hat der 1.FC Nürnberg bis zu 2,5 Millionen Euro kassiert, was für Club-Verhältnisse ein gewaltiger Betrag ist. Laut BILD-Angaben möchte man das frisch eingenommene Geld am liebsten in Guido Burgstaller investieren. Eine Rückkehr des Knipsers erschien zuletzt wegen der finanziellen Situation der Franken eher unwahrscheinlich.


Zwischen 2015 und 2017 konnte sich Guido Burgstaller als Nürnberger Top-Torjäger einen Namen in Deutschland machen und schaffte den Sprung für Schalke 04. In der abgelaufenen Saison kickte er für den FC St. Pauli und bewies mit 18 Toren und 7 Vorlagen, dass er noch immer ein sehr starker Zweitliga-Spieler ist.

Burgstaller vor dem Abschied: Wechsel zu Rapid oder zum Club?

Der 33-Jährige hat zwar noch bis 2023 Vertrag, könnte Hamburg aber bereits in diesem Sommer verlassen. Die heißeste Spur führte zuletzt nach Österreich zu Rapid Wien, wo er bereits zwischen 2011 und 2014 aktiv war.

Andreas Bornemann (Sportlicher Leiter St. Pauli) soll weiterhin einen Verkauf an Rapid bevorzugen, da es sich bei dem Klub nicht um einen Liga-Konkurrenten handelt. Die Österreicher sollen rund 500.000 Euro bieten. Durch den Fischer-Verkauf könnte sich Nürnberg aber wohl auch die aufgerufenen 800.000 Euro leisten. Es ist unwahrscheinlich, dass St. Pauli auf 300.000 Euro mehr verzichten würde. Laut BILD-Informationen wird Rapid Wien sein Angebot auch nicht mehr erhöhen.

Burgstaller bringt Erfahrung und Torgefahr mit

Für den FCN wäre die Verpflichtung des Wunschstürmers ein enorm wichtiger Deal. Derzeit verfügt man über keinen erfahrenen Stürmer mit Tor-Garantie. In der abgelaufenen Saison war Nicola Dovedan mit sieben Treffern bester Schütze. Routinier Burgstaller könnte zudem auch Druck von Youngster Shuranov nehmen, der in der Rückrunde doch ein wenig überfordert wirkte. Die Rückkehr des Publikumsliebling würde auch die Fans sehr positiv stimmen und könnte dem Verein einen kleinen Euphorie-Kick verleihen.

Die BILD ist der Meinung, dass Vorstand Heckung und Sportdirektor Rebbe alles daran setzen werden, um den "Königstransfer" des Sommers festzurren zu können.


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