Was eigentlich bereits als sicher galt, platzte auf der Zielgeraden doch noch. Am Freitagabend schlug die Meldung, dass RB Leipzig den Transfer von Fisnik Asllani hat platzen lassen, in die Berichterstattung der Bundesliga ein.
Offenbar hatten die Roten Bullen langfristige medizinische Bedenken bezüglich des kosovarischen Nationalspielers, was der Verein des 24-Jährigen, die TSG 1899 Hoffenheim, daraufhin stark dementierte. Vorerst bleibt der Angreifer aber im Trikot der Kraichgauer. Doch wie lange noch?
Asllani wieder auf dem Markt - schlagen jetzt die Bayern zu?
Die Liste der Interessenten für Fisnik Asllani wurde in den letzten Monaten immer länger. Neben RB Leipzig wurden unter anderem auch Borussia Dortmund, der FC Porto, der FC Barcelona und der FC Bayern München mit dem Stürmer in Verbindung gebracht. Seit dem geplatzten Wechsel zu den Leipzigern gibt es neue Spekulationen um den FC Bayern.

Nach Angaben der Bild sondiert der deutsche Rekordmeister nach wie vor den Markt, um einen passenden Backup und möglichen Nachfolger für Torjäger Harry Kane zu finden. Da käme einer wie Fisnik Asllani durchaus gelegen, wie das Interesse der Münchner am Hoffenheimer in der Vergangenheit bereits belegte. Stecken die Münchner nun also erneut die Fühler nach Asllani aus?
Neues Bayern-Werben um Asllani derzeit unwahrscheinlich
Nach dem teuren Transfersommer des Rekordmeisters ist die Wahrscheinlichkeit, dass man bei Fisnik Asllani nun noch einmal ernst macht, eher gering.
Auch wenn Asllani eine spannende Personalie für die Position des Kane-Backups darstellen würde, erscheint es nach den kostspieligen Transfers von Ismael Saibari und Nathaniel Brown derzeit eher unwahrscheinlich, dass die Münchener einen weiteren teuren Transfer tätigen. Zudem der Marokkaner Saibari notfalls auch in diese Rolle schlüpfen kann.
Ein Wechsel nach München ist zwar aktuell eher unwahrscheinlich, doch das schließt nicht aus, dass der Angreifer doch noch von Hoffenheim zu einem deutlich namhafteren Verein wechselt. Die Wochen bis zum Ende des Transferfensters dürften noch recht spannend sein.
Asllani selbst schickte nach dem geplatzen Wechsel zu den Sachsen aber bereits eine deutliche Kampfansage los: "Ihr könnt mich nicht stoppen. Das verspreche ich", schrieb der Stürmer unter ein Instagram-Bild von ihm aus dem Kraftraum.
Weitere Transfer-News lesen:
