Was für eine unglaubliche Gala von Lionel Messi! Beim 3:0-Sieg der argentinischen Nationalmannschaft über Algerien erzielte der 38-jährige Superstar alle Treffer und untermauerte damit seinen Legendenstatus. Einer der größten NFL-Stars erlebte die Messi-Gala live vor Ort und zeigte sich beeindruckt.
- Messi nimmt Algerien auseinander
- Hätte Messi Rot sehen müssen?
- NFL-Superstar sieht Messi-Gala live vor Ort
Messi nimmt Algerien auseinander
Mit seinem Dreierpack gegen die Nordafrikaner zog Messi nun mit Miroslav Klose gleich und ist damit zusammen mit dem früheren deutschen Nationalspieler der erfolgreichste WM-Torschütze aller Zeiten. Dafür überholte Messi auch Gerd Müller, den Brasilianer Ronaldo und Kylian Mbappe, der beim Spiel der Franzosen gegen Senegal selbst zweimal netzte. Nun fehlt Messi nur noch ein Treffer, um auch an EX-DFB-Star Klose vorbeizuziehen.
Der Dreierpack gegen Algerien war übrigens der erste Hattrick des Argentiniers bei einer Weltmeisterschaft. Insgesamt hat Messi nun unglaubliche 120 Länderspieltore für die Gauchos erzielt.
"Es gibt keine Worte mehr, um das zu beschreiben. Wenn jemand dachte, diese Mannschaft sei ohne Leo besser, dann ist heute klar geworden, dass er der Wichtigste von allen ist [...]."Alexis Mac Allister über Lionel Messi

Darüber hinaus war das Auftaktspiel Argentiniens für Lionel Messi bereits das insgesamt 200. Länderspiel. Ein weiterer absoluter Meilenstein, auch wenn der Führende in der Liste der weltweiten Rekordnationalspieler, Cristiano Ronaldo, mit bislang 228 Spielen weit in Führung liegt. Am heutigen Abend wird der Portugiese ein weiteres Spiel dieser beeindruckenden Statistik hinzufügen.
In der Liste der WM-Rekordspieler hat Messi allerdings die Nase vorn. Das Spiel gegen Algerien war bereits sein 27. WM-Spiel. Damit konnte Messi seinen Vorsprung auf Lothar Matthäus nun schon auf zwei Spiele ausbauen - weitere werden folgen.
"Man muss es genießen [...]."Trainer Scaloni über Messi
Und es geht noch weiter. Messis 27. WM-Spiel bedeutete auch, dass der 38-jährige Ex-Star des FC Barcelona bereits zum sechsten Mal an einer WM-Endrunde teilnahm. Damit ist Messi exakt 20 Jahre nach seinem Weltmeisterschaftsdebüt der erste Spieler überhaupt, der bei sechs Weltmeisterschaften am Start war. Cristiano Ronaldo kann erst am heutigen Mittwochabend nachziehen.
Außergewöhnliche Errungenschaften, die auch bei den argentinischen Teamkollegen für Staunen sorgen. "Es gibt keine Worte mehr, um das zu beschreiben. Wenn jemand dachte, diese Mannschaft sei ohne Leo besser, dann ist heute klar geworden, dass er der Wichtigste von allen ist und wir eine Mannschaft aufstellen müssen, in der er sich wohlfühlt, denn er ist der Wichtigste von allen", huldigte dem Superstar sein Teamkollege Alexis Mac Allister. Argentiniens Trainer Lionel Scaloni ergänzte: "Man muss es genießen, denn wir werden ihn vermissen, wenn er nicht mehr auf dem Platz steht."
Hätte Messi Rot sehen müssen?
Einen faden Beigeschmack gab es bei der Messi-Gala aber dennoch. In der 31. Minute beim Stand von 1:0 für Argentinien stieg Messi seinem Gegenspieler böse mit der Sohle von hinten auf die Achillessehne. Dafür sah La Pulga nicht mal die Gelbe Karte, auch der VAR griff nicht ein. Ein "Messi-Bonus"? In der jüngeren Vergangenheit haben wir schon häufig gesehen, dass Spieler für ähnliche Fouls mit glatt Rot vom Platz mussten.
No yellow for Messi no VAR check, fifa has started again pic.twitter.com/ROe3Dy5exc
— 𝗣𝗛𝗜𝗟𝗜𝗣 𝗠𝗘𝗟𝗢 (@Philipmelo126) June 17, 2026
NFL-Superstar sieht Messi-Gala live vor Ort
Unter die zahlreichen argentinischen Fußballfans im Arrowhead Stadium in Kansas mischte sich aber auch einer, der das Stadion wie seine Westentasche kennt: NFL-Superstar und Quarterback der Kansas City Chiefs, Patrick Mahomes. Das aktuelle Aushängeschild des American Football kam dabei stilsicher in blau-weißem Outfit.

Mahomes durfte zusammen mit seiner Frau Brittany den Spielball auf den Rasen des Arrowhead-Stadions tragen und war anschließend auch einige Male im Fernsehen zu sehen. Sicherlich war es für den NFL-Superstar etwas gewöhnungsbedürftig, dass die Fanmassen im Arrowhead einem anderen als ihm zujubelten. Dennoch hatte der 30-jährige US-Amerikaner sichtlich Spaß bei der Messi-Gala.
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