Der FC Bayern hat im Transfersommer 2026 zwar gute Arbeit geleistet, spielt jedoch wie so oft ein riskantes Spiel. Wie bereits in den letzten Saisons steht Vincent Kompany ein vergleichsweise dünner Kader zur Verfügung, da mit Ismael Saibari und Nathaniel Brown nur zwei neue Spieler dazugestoßen sind.
Die Sport Bild berichtete jüngst, dass der Bayern-Coach sich eigentlich noch einen dritten Transfer in der Größenordnung von Brown und Saibari gewünscht habe und ein längeres Gespräch mit den Bossen nötig war. An dieser Meldung ist laut Angaben von Kompany selbst aber überhaupt nichts dran.
"Das kommt völlig aus den Wolken, würde ich sagen. Also, die Information ist aus der KI-Wolke geholt. Ich bin nicht einmal aufgestanden mit diesem Gedanken in den letzten drei Monaten. Ich bin total überrascht, dass das irgendwo in der Welt umher ging. Das ist ein bisschen wahnsinnig. Die Frage ist: Wie ist das entstanden? Wer war das? Oder war das die KI?", teilte der Bayern-Coach im Rahmen der PK seine Verwunderung.
Der ebenfalls anwesende Christoph Freund zeigte sich ähnlich verdutzt. "Wir reden jeden Tag, Max, Vinnie und ich. Und darüber haben wir nicht gesprochen. Darum hat es uns auch sehr verwundert", so der Bayern-Spordirektor.
Bayern muss auf Glück mit Verletzungen hoffen
Ohnehin müssen die Bayern nun mit dem Kader auskommen, der aktuell zur Verfügung steht - zumindest bis zur Winterpause. Die Münchner haben keinen klassischen Kane-Back-Up im Kader und auch auf Linksaußen ist die Luft nach Luis Diaz relativ dünn. Selbiges gilt für das zentrale Mittelfeld. Der FC Bayern ist also auch darauf angewiesen, mit vergleichsweise wenigen Verletzungssorgen durch die Saison zu kommen.
Gegenwärtig sieht es bei den Münchnern gut aus, da sich auch die Sorgenkinder Serge Gnabry und Jamal Musiala einem Comeback nähern. Die Frage ist nur, ob die Belastung gut aufgeteilt werden kann und das Team in der Crunchtime der Saison ausgeruht und vollständig ist.
Weitere News zum FC Bayern lesen:
