Der FC Bayern erlebte eine ruhige Transferphase – komplett konträr zum letzten Sommer, als die Münchner die Schlagzeilen dominierten, mit mehreren europäischen Top-Spielern in Verbindung gebracht wurden und die Reputation von Max Eberl gehörigen Schaden erlitt.
Davon war in diesem Sommer nichts mehr zu sehen. Früh brachte der deutsche Rekordmeister seine Wunschtransfers Nathaniel Brown und Ismael Saibari unter Dach und Fach, womit die Münchner zwei der wenigen Schwachstellen im Kader schlossen.
Kompanys verwehrter Wunsch
Wenn es nach Trainer Vincent Kompany gegangen wäre, dann wären Brown und Saibari allerdings nicht die beiden einzigen millionenschweren Neuzugänge geblieben. Die Sport Bild berichtet, dass sich der Belgier noch einen dritten Transfer in dieser Größenordnung gewünscht habe, sein Wunsch wurde von den Verantwortlichen aber abgeschmettert.
Stattdessen soll wie auch schon in der letzten Saison verstärkt auf die Jugend gesetzt werden. Ein Signal für diesen Weg war auch der 3,5 Millionen Euro schwere Transfer von Bara Sapoko Ndiaye, dem erklärten Wunschspieler von Kompany.
Jugend forscht 2.0
Man darf also erwarten, auch in der neuen Spielzeit häufig Bayern-Talente auf dem Platz in der Bundesliga zu sehen – Maycon Cardozo wird das zunächst allerdings nicht sein. Der Brasilianer musste sich einer Schulter-Operation unterziehen und fällt für drei Monate aus (90min berichtete).
Doch auch ohne den Flügelstürmer hat Kompany eine spannende Auswahl an Talenten zur Verfügung, zum Beispiel David Santos Daiber, den bereits angesprochenen Ndiaye oder auch Flügelstürmer Bajung Darboe, der in der letzten Saison in der Regionalliga vielversprechende Ansätze zeigte.
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