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Die aktuellen Transfer-Gerüchte beim FC Bayern im Check

Die Münchner sind auf Triple-Jagd. Die Sommer-Gerüchteküche brodelt trotzdem schon. Ein Überblick zu den aktuellen Transfer-Spekulationen. 🔄🔍
Max Eberl blickt auf den Transfer-Sommer
Max Eberl blickt auf den Transfer-Sommer | EyesWideOpen/GettyImages

Der FC Bayern München könnte in dieser Saison nach 2013 und 2020 das dritte Triple der Vereinsgeschichte einfahren. Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund müssen den Blick aber längst schon über die aktuell so erfolgreiche Spielzeit hinaus werfen.

Denn im Bayern-Kader gibt es das ein oder andere Fragezeichen. Verlängert Manuel Neuer noch einmal für ein Jahr? Und falls nicht, wie sehen die Torwart-Planungen aus? Wer ersetzt die Kader-Stelle von Leon Goretzka, der im Sommer ablösefrei geht? Wer wird Nachfolger von Nicolas Jackson als Kane-Backup? Und braucht man dazu noch eine Alternative für Luis Diaz auf dem linken Flügel?

Fragen über Fragen, die zwangsläufig dazu führen, dass die Gerüchteküche beim deutschen Rekordmeister längst brodelt. Wir blicken auf die aktuell gehandelten Namen und versuchen sie einzuordnen.

  1. Die Neuer-Situation
  2. Veränderungen im Abwehrzentrum?
  3. Große Konkurrenz beim Wunsch-Rechtsverteidiger
  4. Wer beerbt Goretzka?
  5. Wunschspieler Eichhorn
  6. Verstärkung für die Offensive
  7. Die Gaga-Gerüchte
  8. Fazit

Die Neuer-Situation

Manuel Neuer
Hängt Manuel Neuer noch ein Jahr dran? | Chris Brunskill/Fantasista/GettyImages

"Je eher, desto besser – auch für mich", erklärte der FCB-Kapitän vor dem Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid mit Blick auf eine Entscheidung zu seiner Zukunft. Der 40-Jährige will diese "nicht abhängig davon machen, welche Titel wir jetzt einfahren".

Stattdessen habe er die Spiele im April nach zuvor verletzungsgeplagten Wochen abwarten wollen, um zu sehen, wie sein Körper darauf reagiert. "Ich habe mich persönlich jetzt noch nicht entschieden. Ich glaube jetzt nicht, dass es noch allzu lange dauern wird, ehe ich mir ein Herz fasse und eine Entscheidung in eine Richtung geben werde. Dann wird es natürlich Gespräche mit dem Verein geben", so Neuer weiter.

Die Ausgangslage ist klar: Will Neuer noch nicht aufhören, dann erhält er in München noch einmal einen Einjahresvertrag. Ein konkretes Angebot liegt aber noch nicht vor, wie Eberl nach dem Real-Spiel bestätigte. Eine Einigung wäre aber wohl nur Formsache.

Bleibt Neuer, geht es in der aktuellen Torwartkonstellation zusammen mit Jonas Urbig in die neue Runde. Der Youngster könnte 26/27 aber dann noch häufiger für Neuer ins Tor rücken.

Hört Neuer auf, soll Urbig direkt zur Nummer eins gemacht werden. In diesem Fall bräuchte es eine erfahrene Nummer zwei, die ohne großen Qualitätsverlust sofort einspringen kann, selbst aber keine allzu großen Nummer-eins-Ansprüche hegen soll.

Gehandelt wurden zuletzt aus der Bundesliga TSG-Keeper Oliver Baumann, die aktuelle Nummer eins Deutschlands. Und auch HSV-Schlussmann Daniel Heuer Fernandes.

Eine wohl noch größere Lösung wäre Bighton-Keeper Bart Verbruggen. Der 23-Jährige ist die Nummer eins der Niederlande und würde entsprechend auch mit Stammkeeper-Ansprüchen nach München kommen. Weil das Preisschild hoch ist und zahlreiche weitere Klubs Interesse zeigen, ist ein Verbruggen-Transfer im Sommer aber so gut wie ausgeschlossen.

90min-Einschätzung – Stand jetzt: Neuer hängt noch ein Jahr dran.


Veränderungen im Abwehrzentrum?

Minjae Kim
An der Kim-Zukunft hängen die IV-Pläne | S. Mellar/GettyImages

Im Abwehrzentrum sieht sich der FC Bayern bestens aufgestellt. Dayot Upamecano und Jonathan Tah bilden das Stamm-Duo. Min-jae Kim ist die Nummer drei. Dazu hat man in Hiroki Ito und Josip Stanisic zwei flexible Verteidiger, die innen und außen eingesetzt werden können.

Einen Innenverteidiger-Transfer im Sommer ist demnach nur zu erwarten, sollte ein Spieler München noch verlassen. Der praktisch einzige Kandidat ist Min-jae Kim, um den sich Gerüchte hartnäckig halten.

Die Gazzetta dello Sport berichtete jüngst, dass Juventus Turin den Südkoreaner als Wunschspieler auserkoren hat, sollte Bremer die Alte Dame im Sommer verlassen. Warum das Gerücht aufkommt, ist schnell erklärt: Juve-Coach Luciano Spalletti wurde in Neapel zusammen mit Kim Meister. Der 29-Jährige wurde zum "Abwehr-Monster" erklärt und zum besten Verteidiger der Serie A gekürt.

Auch in der Premier League soll es weiter Interesse an Kim geben. Der Südkoreaner selbst soll bislang aber gar nicht auf einen Abschied drängen. Beim FCB gehört Kim schließlich zu den Spielern, die sehr gut verdienen. Zwölf Millionen Euro im Jahr heißt es. Mit Prämien könnten daraus sogar bis zu neun Millionen Euro netto werden.

90min-Einschätzung – Stand jetzt: Kim bleibt und im Abwehrzentrum passiert nichts.


Große Konkurrenz beim Wunsch-Rechtsverteidiger

SC Heerenveen v Feyenoord Rotterdam - Eredivisie
Givairo Read ist heiß umworben | NurPhoto/GettyImages

Schon seit dem Winter berichtet Sky, dass Givairo Read der Wunschspieler der Bayern für die rechte Abwehrseite ist. Der 19-Jährige von Feyenoord hat wegen einer Oberschenkelverletzung seit Januar zwar kein Spiel mehr absolviert. Dem großen Interesse am niederländischen U21-Nationalspieler tut das aber keinen Abbruch.

Die Bayern sollen bei der Read-Seite längst vorgefühlt haben. Das gilt aber auch für zahlreiche Topklubs, speziell aus der Premier League. Sky vermeldete nun, dass auch Manchester City ins Rennen eingestiegen ist und Read "sehr genau" beobachten möchte. Die Skyblues hätten durchaus Bedarf auf der rechten Abwehrseite.

Entsprechend offen ist der Ausgang im Transfer-Rennen um den Youngster. Dass er Rotterdam nach Saisonende verlässt, gilt als abgemacht. Das grobe Preisschild soll bei 25 bis 35 Millionen Euro liegen. Durch ein Wettbieten dürfte es eher am oberen Ende dieser Spanne landen. Laut Bayern-Insider Christian Falk wollen die Bayern-Bosse aber nicht mehr als 30 Millionen Euro ausgeben und haben diese Summe als Schmerzgrenze festgelegt.

Welche Alternativen an der Säbener Straße für Read auf dem Zettel stehen, ist bislang nicht bekannt. Es wäre sogar möglich, dass man bei einer Transfer-Pleite keinen anderen Rechtsverteidiger ins Visier nimmt. Stanisic wäre dann wohl neben Konrad Laimer weiter vermehrt auf dieser Position eingeplant.

90min-Einschätzung – Stand jetzt: Read oder nix! Entweder die Bayern bekommen den Zuschlag oder sie verzichten auf einen Rechtsverteidiger-Transfer.


Wer beerbt Goretzka?

Bayern Munich - Real Madrid
Leon Goretzka hat im Sommer viele Optionen | picture alliance/GettyImages

Leon Goretzka wird seine Zelte in München abbrechen und ablösefrei wechseln – aller Voraussicht nach ins europäische Ausland. Milan, Juve, Inter, Arsenal, Man United, die Spurs. Die Liste an Klubs, bei dem der Routinier gefragt sein soll, ist lang.

Zurück kommt dagegen Noel Aseko per Rückkaufoption von Hannover 96, wo sich der 20-jährige Mittelfeldspieler zum Shootingstar und U21-Nationalspieler entwickelt hat.

Noel Aseko Nkili
Noel Aseko bald wieder im FCB-Dress | F. Noever/GettyImages

Aseko soll eigentlich zunächst in der Sommer-Vorbereitung eine Chance erhalten, sich für den Goretzka-Kaderplatz zu empfehlen. Genug Möglichkeiten für einen Verkauf hätten die Bayern aber jetzt schon. Die AS Rom wurde laut Sky sogar bereits mit einem Angebot vorstellig. Aston Villa und Brighton beobachten den Youngster genau. Aus der Bundesliga wird vor allem Eintracht Frankfurt großes Interesse nachgesagt.

Sollten sich die Münchner für einen Verkauf entscheiden, würde man sich laut Sky zehn bis zwölf Millionen Euro Ablöse erhoffen.

Grundsätzlich ist das Mittelfeld-Zentrum der Bayern auch ohne Goretzka gut aufgestellt. Neben Leader Kimmich wächst Aleks Pavlovic immer mehr in eine Stammspieler-Rolle. Dazu hat Tom Bischof schon mehr als nur gute Ansätze gezeigt und hätte es aufgrund seiner Leistungen durchaus verdient, zumindest in die Goretzka-Rolle als Nummer drei aufzusteigen.

Dazu könnte auch Konrad Laimer wieder vermehrt auf seine angestammte Position rücken. Dafür müsste man die Zukunft des Österreichers aber besser früher als später klären (Vertrag bis 2027, Gespräche liegen auf Eis). Und ein Read-Transfer oder der eines anderen Rechtsverteidigers wäre nötig. Wobei es zu bedenken gilt, dass noch unklar ist, ob man den an Galatasaray verliehenen Sacha Boey endgültig los wird.

Profitiert Bayern von einem Spurs-Abstieg?

Pape Matar Sarr
Pape Matar Sarr weckt großes Interesse | Izzy Poles - AMA/GettyImages

Weil der Plan mit Aseko noch nicht ganz feststeht und auch die Laimer-Rolle an einem weiteren Rechtsverteidiger hängt, könnten die Bayern auch extern zuschlagen. Dabei könnte ein Abstieg der Spurs helfen, die dann zu Star-Verkäufen gezwungen wären.

Der 23-jährige Pape Matar Sarr steht laut dem britischen Portal CaughtOffside auch in München auf der Liste. Das gelte auch für Real Madrid und PSG, die große Fans des Senegalesen sein sollen. Eine Ablöse rund um 50 Millionen Pfund (ca. 57,4 Mio. Euro) würde laut CaughtOffside-Infos ausreichen. Sarrs Marktwert wird auf 32 Millionen Euro geschätzt.

Dass es am Ende zu einem Sarr-Wechsel zum FC Bayern kommt, ist aber ziemlich unwahrscheinlich. Das liegt nicht an seinem in München gefloppten Namensvetter und Landsmann. Allein der hohe Preis dürfte die FCB-Bosse abschrecken.

Ohnehin dürften die Bayern keinesfalls hoffen, dass Tottenham absteigt. Die Chancen darauf, dass die Spurs die Kaufoption bei João Palhinha ziehen, wären dann fast null. Der 30-jährige Portugiese hat aber so oder so keine Zukunft beim FCB.

Wunschspieler Eichhorn

Kennet Eichhorn
Alle wollen Kennet Eichhorn | Boris Streubel/GettyImages

Der Wunschspieler im zentralen Mittelfeld soll laut Sky ohnehin Kennet Eichhorn sein. Das Problem: Das erst 16-jährige Hertha-Juwel, das bereits einen Marktwert von 20 Millionen Euro aufweist, wollen praktisch alle! Dank einer Ausstiegsklausel von rund zwölf Millionen Euro wäre Eichhorn auch günstig zu haben. Laut Bild hat sich der BVB zuletzt zu den konkret Interessierten eingereiht. Dazu gehören auch Leipzig, Frankfurt, Leverkusen und unzählige Topteams in ganz Europa.

Sollten die Bayern den Zuschlag bei Eichhorn erhalten, wäre eine sofortige Ausleihe ein realistisches Szenario. Der Youngster braucht schließlich regelmäßige Spielpraxis.

90min-Einschätzung – Stand jetzt: Eichhorn oder nix! Der Hertha-Jungstar wäre eine zu große Marktchance, um sich diesen entgehen zu lassen. Geht man leer aus, setzt man auf Aseko und eine größere Rolle von Bischof.


Verstärkung für die Offensive

Anthony Gordon
Anthony Gordon soll der Wunschspieler für die Offensive sein | Serena Taylor/GettyImages

Für die Stammelf suchen Eberl und Co. in der Offensive nicht. Vielmehr braucht es etwas Tiefe dahinter. Chelsea-Leihgabe Nicolas Jackson wird München wieder verlassen. Sky und jetzt auch Bild berichten, dass es Anthony Gordon den FCB-Verantwortlichen angetan hat. Der 25-Jährige von Newcastle United sei sogar der Wunschspieler für den Angriff.

Ein Grund dafür: Der 17-fache englische Nationalspieler kann nicht nur auf beiden Seiten agieren, sondern auch als Mittelstürmer auflaufen. Damit hätte man einen Diaz- und Kane-Backup auf einen Schlag.

Weil die Magpies die Champions-League-Quali sehr wahrscheinlich verpassen werden und womöglich sogar ganz ohne Europapokal-Teilnahme auskommen müssen, könnte der Scheich-Klub zu Verkäufen gezwungen sein. Die Finanzregeln der Premier League sind schließlich schärfer geworden.

Sky bringt ein Preisschild von 60 bis 70 Millionen Euro ins Spiel. Zudem gibt es mit Arsenal und Liverpool große und namhafte Konkurrenz, die ebenfalls intensiv um Gordon buhlt.

Allein schon deshalb scheinen die Chancen der Bayern nicht allzu hoch. The Sun berichtet, dass Gordon im Falle eines Wechsels am liebsten zu den Gunners gehen würde.

Derweil dürfte das Preisschild eher noch höher liegen. Bei einem Vertrag bis 2030 und einem geschätzten Marktwert von 60 Millionen Euro wirken die 80 Millionen Pfund (knapp über 90 Mio. Euro), die von der Bild genannt werden, deutlich realistischer. Man muss bedenken: Die Preise in England sind einfach nochmal höher.

Bayern-Insider Christian Falk will zudem erfahren haben, dass Gordon zwar offen für einen Sommer-Wechsel ist, die Newcastle-Bosse aber "diesbezüglich relativ entspannt" seien.

Ein Ex-Leipziger als Kane-Backup?

Brian Brobbey
Brian Brobbey für Oranje | Soccrates Images/GettyImages

Neben Gordon wurden zuletzt eine Reihe von weiteren Stürmern mit den Bayern in Verbindung gebracht. Hartnäckig hält sich seit einigen Tagen der Name des Ex-Leipzig-Flops Brian Brobbey. Der 24-Jährige wechselte im vergangenen Sommer von Ajax für 20 Millionen Euro Ablöse zu Premier-League-Aufsteiger Sunderland. Dort hat er bislang sechs Tore erzielt (plus eine Vorlage).

Der zehnfache niederländische Nationalspieler ist zwar "nur" 1,80 Meter groß, besticht aber als klassischer Mittelstürmer mit seiner starken Physis. Zunächst hatte The Independent vom Bayern-Interesse an Brobbey berichtet. Auch FootballTransfers will davon erfahren haben und bezeichnet es sogar als "sehr konkret". 40 Millionen Euro soll der Angreifer im Sommer kosten.

In der Tat wäre Brobbey sicher ein ziemlich geeigneter Kane-Backup. Auf dem Flügel fühlt er sich dagegen eher nicht zu Hause. Fraglich ist zudem, ob die Bayern für einen zweiten Mittelstürmer so tief in die Tasche greifen wollen.

Oder ein Superjuwel von Man United?

Joseph Junior Gabriel
JJ Gabriel gilt als Mega-Juwel | James Gill - Danehouse/GettyImages

Arsenal hat Max Downman, Manchester United JJ Gabriel. Der 15-Jährige hat zwar noch keinen Profi-Einsatz vorzuweisen, gilt aber als riesiges Sturm-Juwel. In der Jugend der Red Devils schießt er alles kurz und klein. Für die U18 steht er mittlerweile bei 25 Toren und vier Vorlagen in 28 Spielen!

Vergangene Saison lehnte der Teenager ein Angebot von Man City ab. Jetzt sollen die Bayern und Real Madrid buhlen, berichtet der Telegraph. Auch hier gilt: Unwahrscheinlich, dass Gabriel den Lockrufen folgt. Viel eher wird er früher oder später einen langfristigen Profivertrag bei Man United unterschreiben. Spätere Wechsel natürlich nicht ausgeschlossen...

90min-Einschätzung – Stand jetzt: Sollte die Tür bei Gordon aufgehen, wird der FCB hindurchlaufen. Aber nur dann, wenn der Preis eher in Richtung 60 Millionen Euro geht. Im Werben sind die Münchner aber nur Außenseiter. Bekommt man Gordon nicht, dürfte es auf ein oder zwei kostengünstige Backups für die Offensive (Mittelstürmer und Linksaußen) hinauslaufen. JJ Gabriel wäre ein Transfer für die Zukunft, der kommende Saison den Profis noch nicht hilft. Ein Deal ist aber ziemlich unwahrscheinlich.


Die Gaga-Gerüchte

Diese Gerüchte sind so eiskalt wie Cole Palmer
Diese Gerüchte sind so eiskalt wie Cole Palmer | Darren Walsh/GettyImages

Natürlich gibt es rund um den FC Bayern auch völlig wilde Transfergerüchte, bei denen schon auf Anhieb klar ist, dass hier nur Namedropping betrieben wird und sie überhaupt keinen Sinn ergeben. Hier eine kleine Auswahl an Spielern, die im internationalen Blätterwald gehandelt wurden:

  • Bruno Fernandes (Man United)
  • Cole Palmer (Chelsea)
  • Phil Foden (Man City)
  • Gregor Kobel (BVB)

Fazit

Die Bayern-Bosse wurden im Sommer '25 stark für ihre Kaderplanung kritisiert. Zu klein sei das Aufgebot, zu alt sei Königstransfer Luis Diaz. Beides hat sich im Nachhinein als Glücksfall erwiesen!

Und so dürften Eberl und Freund an ihrer Herangehensweise auch nicht viel verändern. Der Weg mit eigenen Talenten soll fortgeführt werden, zahlreiche Youngster vom Campus lauern auf ihre Chancen und haben sie teilweise schon erhalten. Mit einem aufgeblähten Kader würde man diese Chancen nur weiter verbauen.

Was dazu kommt, sind finanzielle Zwänge. Das Festgeldkonto ist nicht mehr so üppig. Daran würde selbst ein Triple nicht extrem viel ändern. Auf große Shoppingtour mit mehreren teuren Neuzugängen wird Eberl nicht gehen können.

Der Transfer-Plan wirkt ohenhin schon recht klar: In allen Mannschaftsteilen gibt es einen Wunschspieler: Read für die Abwehr, Eichhorn fürs Mittelfeld, Gordon für den Sturm. Im Bestfall für die Bayern wäre das für rund 100 Millionen Euro realisierbar.

Weil man Goretzka von der Payroll bekommt und bei den verliehenen Spielern Ablösen winken, könnte das gut ins Budget passen. Doch selbst wenn es mit den Wunschspielern nicht klappen sollte, ist der Transfer-Druck gering. An der Stammelf würde sich nicht viel ändern.

Die Ausgangslage für geschicktes Verhandeln und Pokern ist also perfekt!

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