Auch wenn es zuletzt ruhiger um ihn geworden ist, galt und gilt Givairo Read beim FC Bayern als Wunschspieler für das kommende Transferfenster. Der 19-Jährige, der trotz seines jungen Alters schon Stammspieler bei Feyenoord Rotterdam ist, wird als derjenige gesehen, der die Baustelle hinten rechts in München langfristig schließen könnte. Mit Konrad Laimer agiert dort in dieser Saison eine Verlegenheitslösung - allerdings eine auf sehr gutem Niveau.
Das Preisschild für den Rechtsverteidiger wurde bei rund 30 Millionen Euro veranschlagt. Viel Geld - und wohl auch der Grund, warum der FC Bayern bislang noch nicht in die Vollen gegangen ist. Denn es wurde spekuliert, dass die Münchner erst Sacha Boey (derzeit an Galatasaray verliehen) von der Gehaltsliste bekommen wollen, ehe man sich der Read-Verpflichtung widmet.
City steigt in den Poker ein
Sicherlich eine nachvollziehbare Entscheidung, doch in der Zwischenzeit wird der Interessentenkreis des 19-Jährigen immer größer. So berichtet Sky Sports, dass auch Manchester City ins Werben eingestiegen ist und Read bezüglich eines Transfers "sehr genau" beobachten möchte. Genau wie beim FC Bayern sei die Rechtsverteidigung eine Position, auf welcher die Skyblues Verstärkung erwägen.
Man darf somit davon ausgehen, dass der Poker um Givairo Read in diesem Sommer noch ein extrem heißer wird, zumal laut Sky Sports auch weitere (namentlich nicht genannte) Premier-League-Klubs ein Auge auf ihn geworfen haben. Und je mehr Klubs um das Top-Talent buhlen, desto höher wird am Ende auch die Ablöse.
In seiner noch jungen Karriere bestritt Read bereits 39 Spiele in der Eredivisie, in denen ihm zwei Tore und zehn Vorlagen gelangen. Offensivstark ist er also allemal.
Aufgrund einer Oberschenkelverletzung hat Read seit Januar kein Spiel mehr bestritten, sein Comeback soll jedoch kurz bevorstehen. Dann wird nicht nur der FC Bayern, sondern auch Man City ganz genau hingucken.
