Bayern-Transfers: Gibt es noch Hoffnung auf eine Wende im Jackson-Poker?
Von Dominik Hager

Was für ein Ärgernis für Nicolas Jackson und den FC Bayern! Aufgrund einer Verletzung von Stürmer Liam Delap möchte der FC Chelsea die praktisch schon fixe Leihe von Jackson platzen lassen. Die Entscheidung haben die Blues am späten Samstagnachmittag nach Absprache zwischen Cheftrainer Enzo Maresca und der sportlichen Leitung getroffen.
Ob die Angelegenheit damit zu 100 Prozent vom Tisch ist, bleibt derweil noch unklar. Fakt ist, dass Jackson weiterhin unbedingt zum FC Bayern möchte, gemeinsam mit seinem Berater Druck ausübt und die Verantwortlichen beider Teams noch im Austausch stehen. Die Bayern sollen nach dem Spiel gegen den FC Augsburg Kontakt mit den Verantwortlichen der Londoner aufgenommen haben.
Laut Informationen von Sky Sport sollen sich die Münchner bereits am Samstagabend versucht nach einer Lösung zu suchen. Jackson befindet sich aktuell noch in München, wo der Medizincheck bereits angesetzt war und der Vertrag unterzeichnet werden sollte. Nun liegt der Deal - zumindest vorerst - auf Eis. Auch für den Sonntagmorgen sollen Gespräche angesetzt sein.
"Chelsea hat uns informiert, dass sie den Spieler gern zurückhaben wollen - nachdem wir uns gestern geeinigt und den Medical erlaubt bekommen haben. Jetzt ist die Situation, dass der Junge in München ist und wir ihn wieder zurückschicken müssen. Das ist jetzt gerade Stand der Dinge, in die Zukunft kann ich nicht gucken", schilderte Max Eberl nach dem Augsburg-Match in der Mixed Zone.
Bayern-Chancen bei Jackson wohl schlecht: Openda als Alternative gehandelt
Die Wahrscheinlichkeit ist wohl eher gering, dass es im Falle von Nicolas Jackson eine weitere Wende gibt, jedoch sollte bis zum Deadline Day zumindest nichts ausgeschlossen werden. Derweil läuft beim FC Bayern bereits die Suche nach einer Alternativlösung. Aktuell kursieren Spekulationen bezüglich eines Deals mit Leipzig-Star Lois Openda. Transfer-Experte Sacha Tavolieri berichtete von einer möglichen Leihe, die eventuell eine Kaufoption oder Kaufpflicht beinhalten könnte.
Jackson sollte sich den Bayern eigentlich per Leihe und Kaufoption anschließen. Der Senegalese hätte den Münchnern übereinstimmenden Medienberichten zufolge eine Leihgebühr von 15 Millionen Euro gekostet. Weitere 65 Millionen Euro wären dem ursprünglichen Plänen zufolge fällig, sollten die Münchner im Sommer 2026 die Kaufoption ziehen.
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