Wintertransferfenster: Schröder wollte Gladbacher Fanliebling zurückholen

Da ist Borussia Mönchengladbach vermutlich ein richtig großer Fisch durchs Netz gegangen.
Gladbach-Manager Rouven Schröder
Gladbach-Manager Rouven Schröder / Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages
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Das Wintertransferfenster ist seit Montagabend geschlossen und auch Borussia Mönchengladbach war fleißig. Mit Ko Takai, Alejo Sarco und dem Schweden Hugo Bolin konnte Sportdirektor Rouven Schröder drei vielversprechende Neuzugänge verpflichten, um dem Kader von Trainer Eugen Polanski noch etwas mehr Möglichkeiten zu verschaffen. Allerdings scheiterte der vermeintlich größte Transferplan des Gladbach-Bosses noch in seiner Entstehung. Roven Schröder soll die Rückkehr eines Gladbacher Fan-Lieblings geprüft haben.

Schröder prüfte Transfer von Itakura - Bericht

Die Rede ist von Ko Itakura, der erst im letzten Sommer zu Ajax Amsterdam wechselte. Der japanische Innenverteidiger, der sich im Sommer 2025 für rund elf Millionen Euro dem niederländischen Topklub anschloss, kommt bei Ajax noch nicht vollständig zu einer tragenden Rolle. In der bisherigen Saison der Eredivisie absolvierte er erst rund 60 Prozent der möglichen Einsatzzeit. Itakura, der in Gladbach als Fan-Liebling und Leistungsträger galt, kam erst mit Beginn des Dezembers besser in Fahrt und stand seither regelmäßig über 90 Minuten auf dem Feld. Am vergangenen Wochenende stand er nicht im Ajax-Kader.

Ko Itakura genießt in Gladbach einen hohen Stellenwert
Ko Itakura genießt in Gladbach einen hohen Stellenwert / Christian Verheyen/GettyImages

Wie der kicker erfahren haben will, soll Rouven Schröder tatsächlich geprüft haben, ob eine Rückholaktion von Ko Itakura an den Niederrhein umsetzbar sei. Allerdings soll dieser Gedanke aus verschiedenen Gründen nicht umsetzbar gewesen sein. Über diesen Transfercoup des 29-jährigen Ex-Gladbachers hätten sich die Fohlen-Fans sicherlich riesig gefreut – nicht nur, weil Itakura eine positive Vergangenheit in Gladbach hat, sondern auch, weil er als erfahrener Spieler durchaus hilfreich für den Kampf um den Klassenerhalt gewesen wäre.


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