Wildes Transfergerücht: FC Bayern nimmt Osimhen-Transfer nun doch ins Visier
Von Oliver Helbig

Der FC Bayern München wird immer wieder in wilde Transfergerüchte verwickelt. So wurden in den letzten Monaten bereits Starspieler wie Vinicius Junior von Real Madrid oder Frenkie de Jong vom FC Barcelona mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht. Nun kommt aus der Türkei ein weiteres mehr als aufsehenerregendes und wildes Gerücht über die Fußballgrenze nach Deutschland.
Wildes Gerücht aus der Türkei: Bayern nun doch an Osimhen interessiert
Dort behauptet der vermeintliche Transferinsider Ekrem Konur, dass der Nigerianer Victor Osimhen, der aktuell beim Süper Lig-Topklub Galatasaray Istanbul unter Vertrag steht, nun doch zu einem ernsthaften Transferziel des FC Bayern geworden sein soll und sich die Münchner in das Rennen um den Sturmstar eingeschaltet haben sollen, nachdem dieser dem Bundesligatabellenführer bereits in der jüngeren Vergangenheit wohl schon von einem englischen Agenten angeboten worden war. Das berichtete im Januar bereits die tz.
Sportvorstand Max Eberl hatte dem Vernehmen nach damals bereits eine klare Absage erteilt und keinerlei Interesse an einer Verpflichtung des 27-Jährigen signalisiert. Nach Angaben von Ekrem Konur scheint sich dieses Blatt jedoch gewendet zu haben. Galatasaray Istanbul soll bereit sein, den Sturmstar im Sommer zu verkaufen und es sollen bereits mehrere europäische Spitzenklubs die Fühler nach ihm ausgestreckt haben, darunter nun offenbar auch der FC Bayern. Konkrete Hinweise oder heiße Spuren von anerkannten Transferexperten wie etwa Fabrizio Romano oder Florian Plettenberg gibt es hierzu jedoch nicht. Als spannende Randnotiz kursiert im Internet, dass Osimhen eine deutsche Lebensgefährtin hat, die er aus seiner Zeit beim VfL Wolfsburg kennt, und sich deshalb einen Wechsel zurück nach Deutschland und im Speziellen zum FC Bayern gut vorstellen könne. Zusammen haben die beiden eine Tochter.
Jackson wohl ohne Bayern-Zukunft
Betrachtet man die Situation des FC Bayern München, wird dennoch deutlich, dass sich der Spitzenklub aus der bayerischen Landeshauptstadt durchaus mit der einen oder anderen Personalie für das Sturmzentrum beschäftigen dürfte, denn die Verpflichtung von Nicolas Jackson per Leihe vom FC Chelsea im vergangenen Sommer schlug nicht wie erhofft ein und galt bei vielen ohnehin nur als Notnagel auf den letzten Drücker.
Zwar stellt der 24-Jährige einen namhaften Vertreter von Sturmstar und Torjäger Harry Kane dar, doch wirklich großen Einfluss auf den bisherigen Erfolg der Bayern im Saisonverlauf hatte die Leihgabe der Blues nicht. Ihm traut man wohl weder zu Kane ernsthaft ersetzen oder gar beerben zu können. Demnach dürften auch die Zukunftsaussichten des Senegalesen an der Säbener Straße eher überschaubar sein.
Ungeklärte Kane-Zukunft
Die Zukunft von Harry Kane ist aber ebenfalls noch unklar. Auch wenn sich der Engländer in München pudelwohl fühlt und sich einen längeren Verbleib vorstellen kann, reißen die Gerüchte um den Kapitän der englischen Nationalmannschaft einfach nicht ab und werden es wohl auch nicht, solange keine handfesten Fakten geschaffen wurden. Sei es ein möglicher Transfer zu Real Madrid, dem FC Barcelona, nach Saudi-Arabien oder eine kolportierte Rückkehr zu Tottenham oder einem anderen englischen Topklub. Mit 32 Jahren zählt Kane bei manch einem wohl zudem nur noch auf absehbaren Zeitraum zur großen Sturmelite - auch wenn seine Trefferquoten derzeit nicht an einen baldigen Leistungsabfall glauben lassen.
Der Stein der Zeit wird auch an Kane nicht vorübergehen und mit 27 Jahren scheint Victor Osimhen als zumindest vom Alter her interessante Alternative für die Zukunft nach Kane - vielleicht auch vorübergehend sogar schon hinter dem Engländer. Nicht verschweigen darf man zudem die Torquote des nigerianischen Nationalspielers, der schon Torschützenkönig in der italienischen Serie A als auch in der Süper Lig war und in der laufenden Saison schon wieder 15 Treffer in 22 Pflichtspieleinsätzen verbuchen konnte.
Aktuell keine Anzeichen, dass die Bayern an einem Osimhen-Deal basteln
Aktuell darf man einen tatsächlichen Transfervorstoß der Münchner bei Osimhen aber noch als eher unwahrscheinlich und vermeintliche Ente erachten. Einerseits spricht der wohl bevorstehende Verbleib von Harry Kane gegen eine Verpflichtung Osimhens, andererseits die dann fällige millionenschwere Ablöse für den Nigerianer.
Dessen Marktwert liegt mit 75 Millionen Euro derzeit satte 30 Millionen über dem des vermeintlichen Leih-Flops Nicolas Jackson. Der Vertrag bei Galatasaray läuft zudem noch bis 2029 und die Türken dürften den Starstürmer keineswegs weit unter wert verschenken wollen. Es ist außerdem kaum vorstellbar, dass Max Eberl schwindelerregende Mondpreise für einen Kane-Backup ausgeben will.
Dieses Thema dürfte wenn überhaupt wohl erst dann interessant werden, wenn sich ein Abschied des Engländers abzeichnet. Dann wäre Osimhen durchaus ein Spieler mit der Kragenweite für den Bayern-Sturm. Aktuell kann man also sowohl im Fanlager des FC Bayern als auch beim Spitzenklub aus der türkischen Süper Lig die Füße eher still halten und muss sich (noch) keine allzu großen Hoffnungen oder Sorgen machen.
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