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Was das WM-Finale 2026 jetzt für den FC Bayern bedeutet

Die Finalpartie der WM 2026 steht fest. Für den FC Bayern endet eine beeindruckende Serie.
Der WM-Pokal im Finalstadion in New York
Der WM-Pokal im Finalstadion in New York | Jordan Bank - FIFA/GettyImages

Das Endspiel der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko steht bevor: Mit Argentinien zog am Mittwochabend der zweite Finalteilnehmer in den Schlussakt des Turniers ein. Die Südamerikaner um Superstar Lionel Messi stießen England um den deutschen Trainer Thomas Tuchel und FC-Bayern-Torjäger Harry Kane ins Tal der Tränen. Die Argentinier drehten einen 0:1-Rückstand wenige Minuten vor Spielende in einen 2:1-Sieg um.

Während die Gauchos ihre grenzenlose Freude auslebten, verließen die Three Lions bedröppelt und mit hängenden Köpfen das Feld. Ein verdienter Spielausgang, denn England konnte im zweiten Durchgang nach der Führung nichts mehr liefern, während Argentinien über eine halbe Stunde am Drücker war.

Harry Kane scheiterte mit England im WM-Halbfinale
Harry Kane scheiterte mit England im WM-Halbfinale | Michael Regan - FIFA/GettyImages

Das Verpassen des WM-Finals von Harry Kane hat aber auch für den FC Bayern München einen bitteren Beigeschmack, denn für den deutschen Rekordmeister riss damit eine beeindruckende Serie.

Beeindruckende Bayern-Serie gerissen

Erstmals seit dem Jahr 1978 steht somit kein Spieler der Münchner im Endspiel einer Weltmeisterschaft. Nun, also nach elf WM-Endrunden am Stück, wird das Finale ohne einen FCB-Star stattfinden.

WM-Finale 1982 mit drei Bayern-Stars
WM-Finale 1982 mit drei Bayern-Stars | Mirrorpix/GettyImages

Bei der WM 1982 in Spanien waren mit Karl-Heinz Rummenigge, Paul Breitner und Wolfgang Dremmler drei Spieler des FC Bayern im Endspiel im Madrider Santiago Bernabéu vertreten. Deutschland unterlag Italien damals mit 1:3.

Lothar Matthäus und Co. unterlagen bei der WM 1996 Diego Maradona und Argentinien
Lothar Matthäus und Co. unterlagen bei der WM 1996 Diego Maradona und Argentinien | STAFF/GettyImages

Vier Jahre später, bei der WM 1986 in Mexiko, unterlag Deutschland erneut und musste sich Argentinien mit 2:3 geschlagen geben. Mit Lothar Matthäus, Dieter Hoeneß und Norbert Eder waren erneut drei Stars des FC Bayern München mit von der Partie.

Jürgen Kohler, Klaus Augenthaler und Stefan Reuter waren drei von insgesamt fünf Münchner Finalisten 1990
Jürgen Kohler, Klaus Augenthaler und Stefan Reuter waren drei von insgesamt fünf Münchner Finalisten 1990 | Bongarts/GettyImages

Bei der WM 1990 erlebte die deutsche Nationalmannschaft in Italien ihre Sternstunde, als sie das WM-Endspiel gegen Argentinien mit 1:0 gewann. Mit Klaus Augenthaler, Stefan Reuter, Jürgen Kohler, Hans Pflügler und Raimond Aumann waren damals sogar fünf Profis des FC Bayern München in Rom dabei.

Bayern-Star Jorginho (m.) bejubelt bei der WM 1994 den Titelgewinn
Bayern-Star Jorginho (m.) bejubelt bei der WM 1994 den Titelgewinn | Shaun Botterill/GettyImages

Bei der WM 1994 in den USA stand mit dem Brasilianer Jorginho nur ein Spieler des FC Bayern im Endspiel - immerhin. Die Selecao bezwang Italien im Endspiel in Pasadena mit 3:2 und Jorginho hielt die Serie am leben.

Bixente Lizarazu mit dem WM-Pokal 1998
Bixente Lizarazu mit dem WM-Pokal 1998 | Bongarts/GettyImages

Bei der WM 1998 in Frankreich stand mit Bixente Lizarazu ebenfalls nur ein Spieler des FC Bayern im WM-Finale. Die Gastgeber, bei denen der Münchner Linksverteidiger als Stammkraft spielte, siegten über Brasilien.

WM-Finale 2022 mit drei von vier Bayern-Stars in der Startelf
WM-Finale 2022 mit drei von vier Bayern-Stars in der Startelf | Richard Sellers/Allstar/GettyImages

Bei der WM 2002 in Japan und Südkorea schafften es dank des Finaleinzugs der DFB-Auswahl auch wieder mehrere Spieler des FC Bayern München ins Endspiel. In Yokohama waren neben Oliver Kahn auch Thomas Linke, Carsten Jancker und Jens Jeremies dabei. Deutschland unterlag mit den Münchner Kickern im Endspiel Brasilien.

Bayern-Star Willy Sagnol (3. v. l.) im WM-Finale 2006. Franck Ribery (r.) wechselte ein Jahr später ebenfalls nach München
Bayern-Star Willy Sagnol (3. v. l.) im WM-Finale 2006. Franck Ribery (r.) wechselte ein Jahr später ebenfalls nach München | Simon M Bruty/GettyImages

Bei der WM 2006 in Deutschland reduzierte sich die Anzahl der Bayern-Stars im Finale wieder auf eine Person. Willy Sagnol unterlag damals mit Frankreich dem Finalgegner Italien.

Arjen Robben und Mark van Bommel im WM-Finale 2010
Arjen Robben und Mark van Bommel im WM-Finale 2010 | Doug Pensinger/GettyImages

Bei der WM 2010 in Südafrika waren mit Arjen Robben, Mark van Bommel und Edson Braafheid wieder drei Bayern-Stars für die Niederlande dabei. Doch die Oranje unterlag im Endspiel in Johannesburg Spanien mit 0:1.

IM WM-Finale 2014 standen gleich sieben Bayern-Stars. Unter anderem Neuer, Schweinsteiger, Lahm und Müller
IM WM-Finale 2014 standen gleich sieben Bayern-Stars. Unter anderem Neuer, Schweinsteiger, Lahm und Müller | Martin Rose/GettyImages

Beim deutschen Sommermärchen der WM 2014 in Brasilien schafften es mit den DFB-Stars Manuel Neuer, Philipp Lahm, Toni Kroos, Thomas Müller, Mario Götze, Bastian Schweinsteiger, und Jerome Boateng gleich sieben Bayern-Akteure ins Endspiel nach Rio de Janeiro. Eine satte Hausnummer!

Corentin Tolisso im WM-Endspiel 2018
Corentin Tolisso im WM-Endspiel 2018 | JEWEL SAMAD/GettyImages

Bei der WM 2018 in Russland war es wieder nur ein Spieler des FC Bayern, der bis ins Endspiel einer Weltmeisterschaftsendrunde vordrang. Mittelfeldspieler Corentin Tolisso freute sich im Endspiel in Moskau über den 4:2-Sieg der Franzosen gegen Kroatien.

Dayot Upamecano war einer von drei Bayern-Stars beim WM-Finale 2022
Dayot Upamecano war einer von drei Bayern-Stars beim WM-Finale 2022 | Alex Livesey - Danehouse/GettyImages

Bei der Winter-WM 2022 schafften es mit den drei Franzosen Benjamin Pavard, Kingsley Coman und Dayot Upamecano zuletzt Bayern-Stars ins Endspiel. Bei der Winter-WM in Katar unterlagen die Münchner allerdings Argentinien im Elfmeterschießen.

WM 2026: Die drei letzten Bayern-Stars scheitern im Halbfinale

Mit dem Engländer Harry Kane und den beiden Franzosen Michael Olise und Dayot Upamecano schieden nun die letzten drei Stars des FC Bayern im Halbfinale aus. Somit reißt die beeindruckende Serie des deutschen Rekordmeisters, der erstmals seit der WM 1978 in Argentinien keinen einzigen eigenen Spieler im Finale anfeuern kann.

Dennoch kommt es noch zum direkten Aufeinandertreffen der drei Teamkollegen aus München. Am kommenden Samstag um 21 Uhr deutscher Zeit, duellieren sich die Bayern-Stars im Spiel um Platz drei in Miami.

Inter-Serie dauert an

Übrigens: Eine Serie hällt an. Inter Mailand hat seit 1978 weiterhin immer mindestens einen WM-Finalteilnehmer. 2026 ist das Lautaro Martinez, der als Joker die Argentinier ins Finale klöpfte.


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