Vom Bundesliga-Star zum Wandervogel: Was macht eigentlich Peniel Mlapa?

Peniel Mlapa lief in Deutschland unter anderem für Borussia Mönchengladbach auf. Doch vor ein paar Jahren ist der Stürmer zu einem echten Weltenbummler geworden.
Peniel Mlapa im Trikot von Borussia Mönchengladbach
Peniel Mlapa im Trikot von Borussia Mönchengladbach / Christian Verheyen/GettyImages
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Vielen Bundesliga-Fans dürfte Peniel Mlapa zumindest noch ein Begriff sein. Im Trikot von Borussia Mönchengladbach und der TSG Hoffenheim absolvierte der Mittelstürmer 79 Erstliga-Einsätze (acht Tore, vier Assists). In der 2. Liga kamen 130 Spiele für den TSV 1860 München, den 1. FC Nürnberg, den VfL Bochum und Dynamo Dresden hinzu.

Mlapa wurde zwar in Togo geboren, kam aber schon im Alter von zwei Jahren nach München und verbrachte somit seine gesamte Karriere in Deutschland, bis er im Sommer 2018 in die Niederlande wechselte. Nach nur einer Saison beim VVV Venlo in der Eredivisie ging der Angreifer in die Vereinigten Arabischen Emirate, wo er bis 2023 für Ittihad Kalba FC und Al-Nasr spielte. Ein weiteres Abenteuer erlebte Mlapa in Südkorea. Dort lief er innerhalb von nur zehn Monaten für die beiden Klubs Daejeon Hana Citizen und Busan IPark auf.

Mlapa tut sich in Thailand schwer

Der Weltenbummler hatte aber auch nach seinem Kapitel in Asien noch nicht genug: Im Januar 2025 unterschrieb Mlapa beim thailändischen Port FC, dem er ebenfalls nur ein halbes Jahr treu bleiben sollte. Im vergangenen Sommer entschied sich der 34-Jährige so für einen ligeninternen Wechsel zu den Lamphun Warriors.

Wirklich Fuß fassen konnte Mlapa in Lamphun aber noch nicht. In der Thai League, wo er mit seiner Mannschaft nur den 14. Tabellenplatz belegt, kommt der Ex-Gladbacher gerade mal auf zwei Startelf- und neun Jokereinsätze, bei denen er erst ein Tor erzielte. Deutlich besser ist seine bisherige Ausbeute in zwei Pokalwettbewerben. Dort steht Mlapa bei drei Toren in drei Startelfeinsätzen.

Da der Vertrag von Mlapa im nächsten Sommer schon wieder ausläuft, dürfen wir gespannt sein, wo es für den Wandervogel im kommenden Sommer weitergeht. Bislang kann er Stürmer auf 13 Profistationen in fünf Ländern zurückblicken.


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