Upamecano-Wahnsinn nimmt kein Ende: Woran der Deal jetzt hängt
Von Franz Krafczyk

Dayot Upamecano hat offenbar auch die nächste Deadline in seinem Vertragspoker verstreichen lassen. Der FC Bayern hatte dem Spieler angeblich eine klare Frist gesetzt: Er sollte sich bis zum 1. Februar entscheiden, ob er das Angebot der Münchner annimmt. Von einer Entscheidung des Innenverteidigers fehlt jedoch weiterhin jede Spur.
Doch woran hakt der Deal, der zuletzt bereits in trockenen Tüchern zu sein schien, nun aber wieder stark gefährdet ist? Wie die Bild berichtet, ist vor allem das Handgeld ein großer Streitpunkt. Der Spieler fordert demnach eine satte Prämie von 20 Millionen Euro, welche die Bayern-Bosse strikt ablehnen. Auch, weil der Spieler zudem eine Ausstiegsklausel von 65 Millionen Euro fordert, die wohl schon ab Sommer 2027 gültig wäre.
Dass Upamecano jetzt das Handgeld mitnimmt und den Verein in anderthalb Jahren für die festgeschriebene Ablöse verlässt, wollen die Verantwortlichen des Rekordmeisters demnach dringend vermeiden. Der neue Plan sieht daher vor, die sogenannte Signing Fee auf die gesamte Vertragslaufzeit zu strecken und dann in gestückelten Teilen an den Franzosen auszuzahlen.
Die Spielerseite ist aber wohl nicht bereit zu, diesen Kompromiss einzugehen, und möchte die komplette Zahlung sofort haben.
Hoeneß sorgt für weiteren Zündstoff - Bayern verpasst erste Upamecano-Alternativen
An welchem Punkt der Wahnsinn rund um die Unterschrift von Upamecano inzwischen angekommen ist, zeigen auch die neusten Aussagen von Uli Hoeneß. "Über dieses Verhalten bin ich entsetzt", kommentierte der Ehrenpräsident das Zögern der Spielerberater (via kicker). Hoeneß ergänzte allerdings: "Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn Dayot Upamecano sich für einen Verbleib beim FC Bayern entscheiden würde."
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Die Bayern stehen nun gewissermaßen unter Druck, schließlich müssten sie bei einem Abgang von Upamecano im Sommer einen adäquaten Ersatz besorgen - ohne dabei einen einzigen Cent an Ablöse für den Leistungsträger eingenommen zu haben. Erste mögliche Alternativen wie Marc Guehi (wechselte zu Manchester City) oder Jérémy Jacquet (wechselt zum FC Liverpool) sind bereits vom Markt. Und das wissen auch Upamecano und dessen Berater ganz genau ...
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