Kurz vor Ende der Deadline: Hoeneß schießt gegen Upamecano-Berater!

Die Zeit läuft ab und beim FC Bayern wird der Ton schärfer. Kurz vor Ablauf der Deadline meldet sich Uli Hoeneß deutlich zur Hängepartie um Dayot Upamecano zu Wort.
Uli Hoeneß über Upa-Berater
Uli Hoeneß über Upa-Berater / picture alliance/GettyImages
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Es ist bereits mehrere Wochen her, dass verschiedene Berichte von einem möglichen Durchbruch in den Gesprächen zwischen dem FC Bayern München und Dayot Upamecano sprachen. Eine Vertragsverlängerung noch im Januar galt zeitweise als realistisch.

Mittlerweile ist Februar und statt einer Einigung oder eines klaren Bekenntnisses herrscht weiter Stillstand. Stattdessen kursieren Kritik, öffentliche Aussagen und eine klare Deadline für den Franzosen. Nun hat sich auch Uli Hoeneß mit sehr deutlichen Worten eingeschaltet.

"Über dieses Verhalten bin ich entsetzt."

Im Interview mit dem kicker machte Hoeneß zunächst klar, dass der Verein den Verteidiger unbedingt halten möchte: "Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn Dayot Upamecano sich für einen Verbleib beim FC Bayern entscheiden würde."

Gleichzeitig übte der Ehrenpräsident aber auch scharfe Kritik am Umfeld des Spielers: "Ich weiß, dass er und seine Familie sich in München sehr wohlfühlen. Ich fürchte jedoch, dass seine Berater alles tun werden, um ihn aus München wegzulotsen. Über dieses Verhalten bin ich entsetzt."

Lässt man die Deadline verstreichen?

Zunächst hatte die Bild berichtet, dass die Frist bis Mitte Februar laufe. Später folgte die Präzisierung: Tatsächlich habe Upamecano nur bis zum 1. Februar Zeit, das Angebot anzunehmen. Im Podcast Bayern Insider erklärte Christian Falk: "Das heißt, es wird jetzt richtig eng. Upamecano muss sich entscheiden. Und es gibt so ein paar Sachen, die halt einfach noch nicht so richtig geklärt sind, beziehungsweise die er akzeptieren muss."

Dabei liegt dem Franzosen offenbar ein äußerst lukratives Angebot vor. Im Raum stehen bis zu 20 Millionen Euro Jahresgehalt sowie ein Handgeld in gleicher Höhe.

In München stellt sich nun die grundsätzliche Frage nach der eigenen Haltung. Sollte die Deadline verstreichen, müsste der Rekordmeister klare Konsequenzen ziehen. Ein Klub aus dem absoluten europäischen Spitzenkreis sollte nicht den Eindruck erwecken, sich von Verzögerungen und taktischem Zögern abhängig zu machen. Auch wenn ein Abschied sportlich wie finanziell schmerzen würde, das anhaltende Hin und Her wirft aktuell kein gutes Licht auf den FC Bayern.


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