Skip to main content

Traurige Spitze gegen Herzensklub - Podolski enttäuscht vom 1. FC Köln?

in einem Podcast zeigte sich Lukas Podolski enttäuscht von seinem Herzensklub, dem 1. FC Köln.
Lukas Podolski
Lukas Podolski | picture alliance/GettyImages

Die Karriere von Lukas Podolski ist ebenso beeindruckend wie vielschichtig. Sie hat gezeigt, dass der ehemalige deutsche Nationalspieler und Weltmeister von 2014 auf und neben dem Platz ein echter Macher ist.

Neben seiner Fußballkarriere konnte sich "Poldi” auch als Unternehmer etablieren. Mit seinem Einfluss und Know-how sorgte er in den letzten Jahren auch bei seinem polnischen Herzensklub Gornik Zabrze für ein optimistisches Zukunftsbild.

Der mittlerweile 40-Jährige hätte seine Qualitäten auch gerne bei seinem Ex-Klub, dem 1. FC Köln, eingebracht. Doch der Effzeh schien bisher kein Interesse daran zu haben, den Fußballhelden zu integrieren – eine Enttäuschung für den ehemaligen Kölner, wie der nun deutlich klar stellte.

Poldi enttäuscht vom Effzeh

Im Podcast Copa TS äußerte sich Podolski zu seinem Engagement der letzten Jahre und zählte dabei seine Erfolge mit dem polnischen Klub Gornik Zabrze auf. "Vor fünf Jahren war da noch nichts. Wir haben dreieinhalb Monate kein Gehalt bekommen und bei uns in der Kabine gab es nur Kaltwasser, weil die Stadt nicht die Rechnung bezahlt hat. Der Rasenplatz war hart, weil die Heizung nicht ging. Jetzt steht man hier, ist Pokalsieger und spielt Champions-League-Quali.“ Durchaus Anlass um mit großem Stolz auf das Erreichte zurückzublicken - gerade jetzt, wo Podolski sein Karriereende bekannt gegeben hat.

"Ich bin stolz, was ich hier bei Zabrze erreicht habe, seit fünf Jahren [...] Dasselbe hätte ich gerne auch beim Effzeh gemacht die letzten Jahre."
Lukas Podolski
Lukas Podolski mit dem polnischen Pokal
Lukas Podolski mit dem polnischen Pokal | NurPhoto/GettyImages
"Der Effzeh ist der Verein, wo ich auch Bock hätte, was zu entwickeln. [...] Da gab es aber einfach keine Annäherung [...] Daher ist es ein bisschen schade."
Lukas Podolski

"Ich bin stolz, was ich hier bei Zabrze erreicht habe, seit fünf Jahren. Seit ich hier angekommen bin, habe ich immer mehr auch hinter den Kulissen reingeschaut. Ich habe Sponsoren hierhergebracht, Logen verkauft und habe Spielertransfers gemacht, habe den Verein irgendwo wieder auf die Weltkarte gebracht. Wenn ich heute sehe, wie wir finanziell stehen und unser Fanshop läuft, wie wir sportlich aufgestellt sind“, resümierte Podolski im Podcast Copa TS über die Entwicklung beim polnischen Klub.

Doch der WM-Held von 2014 ließ auch seine Enttäuschung durchklingen, dass man bei seinem deutschen Herzensklub vom Rhein offenbar nicht auf ihn zurückgreifen wolle.

"Der Effzeh ist der Verein, wo ich auch Bock hätte, was zu entwickeln. Aber das Problem ist, dass es die letzten Jahre immer die Möglichkeit gab, da irgendwie mit dem Verein was mitzugestalten. Da gab es aber einfach keine Annäherung“, so Poldi enttäuscht im Podcast. Der Ex-Offensivstar ergänzte: "Irgendwie war die Tür immer nur so weit geöffnet, dass vielleicht nur eine Katze durchpasst. Daher ist es ein bisschen schade.“

"Das zeigt mir einfach, dass ich eine Qualität besitze, irgendwie Dinge auch neben dem Platz umzusetzen, die Leute motivieren kann mit meiner gewissen Art und Weise, mit dem Humor. Und das macht mir Spaß."
Lukas Podolski
Prinz Poldi beim Kölner Karneval
Prinz Poldi beim Kölner Karneval | picture alliance/GettyImages

Die Entwicklungsgerfolge mit Gornik Zabrze hätte Podolski auch gerne in ähnlicher Form bei seinem Ex-Klub in der Domstadt eingebracht. "Das zeigt mir einfach, dass ich eine Qualität besitze, irgendwie Dinge auch neben dem Platz umzusetzen, die Leute motivieren kann mit meiner gewissen Art und Weise, mit dem Humor. Und das macht mir Spaß", so der Fußballheld. Doch Poldi enttäuscht: "Dasselbe hätte ich gerne auch beim Effzeh gemacht die letzten Jahre.“

Poldi hofft auf Köln-Zukunft

Podolski bei seinem Abschied in Köln in der Kurve
Podolski bei seinem Abschied in Köln in der Kurve | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages
"Ich bin immer offen und immer gerne da, bin gerne in der Kurve und freue mich, dass es gut aussieht [...] Wenn ich da mithelfen kann, dann mache ich das gerne."
Lukas Podolski

Verbittert die Zukunftstür zuschlagen will Poldi damit aber nicht - ganz im Gegenteil. "Ich sage nicht, dass ich eine Abneigung gegen den Effzeh habe. Ich bin immer offen und immer gerne da, bin gerne in der Kurve und freue mich, dass es gut aussieht. Jetzt kriegen sie Adidas, jetzt passiert was, sie sind finanziell besser aufgestellt. Ich hoffe, dass das Geißbockheim endlich ausgebaut wird und dass die komische Politik da in Köln endlich mal den Schalter umlegt und in Zukunft vielleicht das Stadion ausbaut, dass einfach in der Stadt und dem Verein etwas passiert. Und wenn ich da mithelfen kann, dann mache ich das gerne.“ Einigen Fans der Kölner würde das sicherlich auch gut gefallen.


Weitere 1. FC Köln-News lesen:

Add us as a preferred source on Google